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auto motor und sport

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Wie Überzeugt Man "mama" Vom Motorradfahren?


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26 Antworten in diesem Thema

#1 freeeak

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 15:56 Uhr

Eigentlich ist die frage hinfällig-aber vielleicht hat der ein oder andere das thema auch schon durchkauen dürfen.
Die situation:
Meine mutter ist totalst dagegen das ich motorrad fahre.sie weiß nicht das ich eine r6 habe und weiß auch nicht das ich bald damit unterwegs sein werde.gespräche darüber endeten eigentlich immer im streit und ich war derjenige der sachlich geblieben ist.

Ich bin 28,wohne mit meiner frau zusammen in ner eigentumswohnung,wir haben beide gute jobs,keine kinder,1hund.führerschein besitze ich seit 10 jahren und ich meine das ich in den letzten jahren sehr ruhig geworden bin und war selten auffällig auf der strasse.

Mein vater ist vor einigen monaten verstorben und meine mutter ist auf meine hilfe angewiesen.

Ich hätte kein großes problem den kontakt aufs nötigste zu begrenzen-aber es sollte doch auch andere möglichkeiten geben das sie einsieht das sie mir nicht vorschreiben kann was ich darf und was nicht.

Wie kann ich sie möglichst schonend vor vollendete tatsachen stellen ohne das wieder nerviger streit aufkommt?

#2 Andy241

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 16:03 Uhr

Hab das gleiche mit meiner Freundin durch.
Meine Eltern fahren beide Bike.

Der Satz: "Wenn du mich liebst. Dann akzeptiere auch meine Hobbys und dazu gehört eben auch das Motorradfahren. Das ist eigentlich kein Hobby sondern eine Lebens Einstellung und befreit mich in einer Weise von meinen täglichen Sorgen."

Das klappt meistens ziemlich gut. Versuch das drohen raus zu bekommen und versuch ihr klar zu machen, dass es eins der wenigen Sachen ist, was dir Spaß macht ;)

Gruß Andy

#3 freeeak

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    Niemalsbremser

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 16:43 Uhr

Ich droh ihr ja nicht...mit der lebenseinstellung bin ich ihr auch schon gekommen aber das tut sie nur als schwachsinn ab weil sie sich auch nicht damit auseinandersetzen will weils ja doch sooooo gefährlich ist.

Meine frau hat auch angst vorm fahren/mitfahren aber steht voll hinter mir.sie bringt mir dauernd tourenbücher mit:)

#4 Maccon

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 16:55 Uhr

ganz einfach...entweder sie akzeptiert dich als erwachsenen mann/sohn, oder sie hatte die längste zeit einen sohn.

punkt aus, fertig !!!

so eine mutter oder besser schwiegermutter habe ich auch in der familie, ich sage nur "frau generalin" zu ihr. ihre söhne und töchter nervt sie mit ihren 90 jahren dermaßen, daß sie es jetzt fertig bringt vom altersheim auszuziehen und wieder eine eigene wohnung zu nehmen.

bei mir ist sie vorsichtig !!!! denn sie weiß was sache ist, und hält sich deswegen zurück, nur bei denen die 100% nach ihrer nase tanzen, bei denen setzt sie ihre "absurden" wünsche durch.

also, auch wenn es schwer fällt, 1-2 mal eine ganz gewaltige ansage machen, es reinigt die luft und gut ist.

Bearbeitet von Maccon, 28 Februar 2014 - 16:56 Uhr.


#5 freeeak

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 17:12 Uhr

Ja das wäre so meine notlösung.

Aber zumindest beruhigend das ich das problem nicht alleine hab

#6 Er 6 a

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 17:24 Uhr

Sach ihr du hast ne gute Lebensversicherung abgeschlossen dann wünscht se Dir vor jedem Ausflug ne gute Fahrt. :)

#7 Schweisser

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:00 Uhr

Ich denke auch, dass es schade und schwierig ist. Meine Eltern haben mit Motorrädern und schnellen Autos beide nichts am Hut. Als ich am Geburtstag meine Dad's (zu dem Zeitpunkt 31) sagte, dass ich meine alte Garage wieder benötigen würde, da es bei mir in der Nähe keine freien geben würde, kam nur ein "Ich habe befürchtet, dass das irgendwann doch kommen wird". Als ich ihm sagte, dass es "nur ne kleine 600er" wird, war ihm eh alles klar. In der nächsten Woche hat er die Garage aufgeräumt und Platz und gemacht. Zum Geburtstag gab es Gutscheine für Fahrsicherheitstrainings etc. und inzwischen ist er auch beim Schrauben mit dabei. Denen passt es beiden absolut nicht, aber sie sind sich im Klaren darüber, dass ich nunmal so bin und was ihnen am wichtigsten ist, ist das ich glücklich bin. Wenn sie rumnörgeln würden, würde es die Sache ja nicht besser machen oder man würde sich evtl. sogar mal mit schlechter Laune drauf setzen.
Ich finde es absolut Klasse wie sie damit umgehen und das man Ihnen dieses Verhalten nicht erst einreden muss. Ist zwar jetzt nur nen Beispiel von mir, aber vielleicht kannst du von diesen Infos ja hier was für dich verwenden. Ich wünsche dir viel Erfolg, denn eigentlich will man ja nur Ruhe und Frieden.

#8 freeeak

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:09 Uhr

So ne situation wäre echt wünschenswert.

#9 Gast-hELLOsPENCER_*

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:12 Uhr

Ich kann Dir ähnliches aus meiner Erfahrung berichten. Es gibt Situationen, in denen zwei diametrale Meinungen
aufeinander treffen und es keine wirkliche Lösung bzw Einigung gibt. Ich würde es in einer "günstigen" Situation einfach
ansprechen, dass Du dich nunmal dafür entschieden hast, Dich aber auf keine weitere Diskussion einlässt.

Das Thema Motorradfahren kommt bei mir nicht mehr zu Wort, aber meine Familie weiß es natürlich.
Dies ist in meinem Fall die beste Lösung für alle.

Gruss

#10 Maccon

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:14 Uhr

So ne situation wäre echt wünschenswert.



frag sie einfach was ihr lieber ist,....du fährst "offen" vor ihr motorrad, oder du fährst "heimlich"....

glaube mir, mütter wollen nix heimliches von ihren söhnen :haha:

#11 Engel182

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:18 Uhr

Ich hab zum Glück kein Problem damit.
Mein Dad ist begeistert und macht aktuell sogar den Motorradführerschein mit 55 Jahren :D
Meine Mutter weis, das es mir Spaß macht und immer ein Traum von mir war ( schon mit 14-15) und das sie daran nichts ändern kann.
Sie akzeptiert es und hofft, das mir nichts passiert.

Bei deiner mum hilft echt nur shocktherapie . Sie wird es sonst nicht verstehen glaub ich.
Wenn sie dich liebt, wird sie es zähneknirschend akzeptieren (müssen)

Bearbeitet von Engel182, 28 Februar 2014 - 18:21 Uhr.


#12 freeeak

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:24 Uhr

Macht es sinn vor april das nochmal mit reden zu versuchen oder wirklich irgendwann dann einfach hinzufahren und sie vor vollendete tatsachen zu stellen?

#13 Fabian Wiesner

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:24 Uhr

War bei mir genau so, nur war es bei mir ein bisschen schwerer. Bin 19 und wohne noch bei meinen Eltern. Als ich ihnen erzählt hab das ich einen Motorradschein machen will waren se ne ganze weile nicht gut auf mich zu sprechen. Kleiner Dickkopf wie ich bin hab ich heimlich mit den Stunden bei der Fahrschule begonnen. Bevor ich den Schein hatte hab ich ein mega Angebot bekommen und ich konnte einfach nicht widerstehen! Ich hab meinen Eltern nichts von der Maschine gesagt sie stand solange bei meinem Ex-Schwiegerdad, der zum Glück leidenschaftlicher R1 fahrere ist =D. Als ich meine Prüfung bestanden hab bin ich mit der Maschine vorgefahren und hab ihnen erzählt das ich sie mir gekauft habe! Meine Mam war stink sauer hab ich aber versichert immer vorsichtig zu fahren und jeden Sommer an einem Sicherheitstraining teil zu nehmen! Seitdem akzeptieren sie es und kaufen mir sogar ab und zu Werkzeug zum Schrauben :ahh:

PS: Meine Eltern arbeiten beide im Krankenhaus und sehen nach jedem schönen Sommerwochenende die zerpflückten Fahrer :-(
Edit: Es ist deine Leidenschaft, dein Hobby, deine Lebenseinstellung! Wenn sie es nicht akzeptiert musst du dich wohl distanzieren müssen

Bearbeitet von Fabian Wiesner, 28 Februar 2014 - 18:27 Uhr.


#14 Schweisser

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:31 Uhr

Ich würde ihr es vorher mit aller Deutlichkeit sagen, sind ja im Prinzip auch vollendete Tatsachen, nur mit etwas gedämpfterem Schock.
Das mit dem heimlich finde ich auch nen guten Punkt. Ich denke auch, dass sie es lieber wissen wollen und ehrlich fährt ;) am längsten.

#15 Engel182

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 18:41 Uhr

Direkt mit der Tür ins Haus zu fallen halte ich nicht für klug..
Setz dich mit ihr hin, sag ihr, das du mit Ihr reden musst über Dinge, die dir im Leben wichtig sind.
Das du ohne nicht glücklich bist und versprichst vorsichtig zu fahren (halte dich in eurem Wohnort auch daran)
Mach ein Sicherheitstraining und nimm sie mit, damit sie sieht, das du es kannst.
Hol dir gescheite Schutzkleidung und zeig Ihr, das die Sachen sicher sind und das du dir darum einen Kopf machst und das bestmögliche kaufst.

Direkt mit nem Supersportler vor die Türe zu Fahren wäre sicher nicht allzu taktvoll.


Als meine oma die R6 das erste Mal sah, sagte sie .. Puuhh die sieht ja schon schnell aus!
Wie schnell ist sie?? 260kmh
160?? Puuhh das ist ja schnell

Ich hab sie im Glauben gelassen ;-)

Bearbeitet von Engel182, 28 Februar 2014 - 18:44 Uhr.


#16 freeeak

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 19:19 Uhr

Dann werd ich erstmal vorfühlen;)

Das schlimme ist-sie ist gegen alles was spaß macht.
-mountainbiken im bikepark
-klettern
-auto mit 200ps+
-hunde
-motorräder

Zufällig sind das alles meine hobbys...

#17 Suicidecommander

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Geschrieben 28 Februar 2014 - 19:44 Uhr

ich hab daaaamals die holzhammermethode benutzt: da ich wusste, dass mein alter total dagegen is hab ich den führerschein still und heimlich gemacht und bin dann eines tages mit der r6 vor der tür gestanden. es hat dann auch nur 1 woche gedauert bis er doch wieder mit mir geredet hat :)
zu weihnachten gabs dann sogar neue handschuhe von ihm. die moral von der geschicht.....der mensch gewöhnt sich an alles

#18 Shark

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Geschrieben 01 März 2014 - 03:02 Uhr

Moin,

erstmal Willkommen im R6Club. Ich hab mir dein Thread schon Gestern durchgelesen aber mit dem Smartphone wollte ich nicht antworten.

Also ich habe auch so einen "Hausdrachen" daheim. Ich wollte eigentlich gar kein Motorradführerschein machen, weil ich mit 16 eigentlich den A1 machen wollte und mir das gereicht hätte. Aber damals hatte sich meine Mutter schon quer gestellt. Und da hab ich dann gesagt gut dann mach ich halt mit 18 den Motorradführerschein. Es war damals eigentlich mehr eine Antwort um meine Mutter auf die Palme zu bringen. Im Frühjahr 2008 hab ich mich dann für den Autoführerschein und Motorradführerschein angemeldet, Autoführerschein war natürlich von den Eltern erlaubt aber Motorradlappen nicht. Bin damals dann Heimgekommen hab zu meiner Mutter gesagt also ich hab mich für Auto und Motorradführerschein angemeldet. Den Abend werde ich nicht vergessen, meine Mutter hätte mich damals am liebsten in der Luft zerissen, es gab damals eine lange Diskussion, bei der ich absolut nicht eingelenkt habe. Meine Mutter hat letztlich nachgegeben und gesagt gut den Führerschein darfst du machen, aber ein Motorrad kommt hier nicht ins Haus ansonsten fliegst du hier Hochkant raus.

Ja dann eben den Lappen gehabt und n 3/4 Jahr keine Maschine, immer mal wieder nach ner R6 geschaut und ja ohne nen guten Freund hätte ich heute keine R6 weil der unbewusst Überzeugungsarbeit geleistet hat. Und meine Mutter schließlich doch nachgegeben hat. Also wurde dann 2009 eine R6 angeschaut und gekauft, und die entsprechende Kleidung gekauft (War Priorität von Mutter) 2011 hab ich mich dann ja leider mit der Maschine lang gemacht, das komische ist nur das meine Mutter und ich an dem Tag n komisches Gefühl hatten, sie wollte mir eigentlich ihr Auto geben aber ich hab gesagt ne lass mal das brauchst du doch heute selber ich nehm das Mopped das geht schon. 4 Stunden später lag ich dann in ner Kreuzung, bin damals ziemlich unbeschadet davon gekommen die Maschine war nur noch Schrott. An dem Tag hatte es dann bei meiner Mutter klick gemacht, das Trotz Unfall auch weniger schlimmes passieren kann und sie hat mir dann auch verraten warum sie so gegen das Motorradfahren ist. Viele von ihren Jugendfreunden sind mit dem Motorrad ums Leben gekommen und sie selbst lag auch im Kindesalter unter einem Motorrad ( Ist in der Scheune beim spielen auf sie drauf gefallen). Das war quasi das ausschlaggebende Ereignis.

Unser "Hausdrache" ist aber auch in anderen Beziehungen ziemlich bestimmerisch, sie versucht anderen Leuten vorzuschreiben wie diese Ihr Leben zu leben haben. Doch seit einem guten Jahr geb ich ihr mächtig Konter weil ich mich auch lange davon breitschlagen lassen habe und das schmeckt ihr gar nicht. Aber sie weiß das ich da mittlerweile Profi drin bin und ich meinen Kopf da durchsetze und sie auch links liegen lassen kann. Es gibt aber auch Tage an denen man ganz normal reden kann es dürfen halt nicht die *Nervthemen* hochkommen.

Was ich damit sagen will, du solltest deine Mutter ebenfalls vor vollendete Tatsachen stellen und ihr ein Limit setzen entweder sie arrangiert sich mit der Sache oder sie soll es bleiben lassen, aber dir keine Vorschriften machen wie du dein Leben zu leben hast. Sonst hast du irgendwann mal das Problem das sich deine Frau auch von dir abwendet wenn du ständig deiner Mutter alles nach dem A*sch richtest, ich weiß auch ehrlich gesagt nicht was Mütter damit bezwecken wollen, wir sind zwar ihre Kinder und werden es auch immer sein, aber wenn ich andere Mütter anschaue die wollen für ihre Kinder immer nur das Beste und dann gibt es noch Kinder wie uns die erniedrigt werden und die Träume die sie haben eben von vornherein schlecht geredet werden.
Ich habe mittlerweile aber auch gelernt das ich meiner Mutter nichtmehr alles von mir preisgebe und so läuft vieles was sie nicht weiß im verborgenen ab und das ist auch gut so ;).

#19 Maccon

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Geschrieben 01 März 2014 - 12:46 Uhr

Als meine oma die R6 das erste Mal sah, sagte sie .. Puuhh die sieht ja schon schnell aus!
Wie schnell ist sie?? 260kmh
160?? Puuhh das ist ja schnell

Ich hab sie im Glauben gelassen ;)

.... :aufgeb: :applaus: :applaus: zu geil....da hätte ich mir auch einen gegrinst. :haha:

#20 Beau Riese

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Geschrieben 01 März 2014 - 13:20 Uhr

Was bin ich froh, dass ich diese Probleme nie hatte!
Und ganz ehrlich: es hätte mich nicht im geringsten beeinflusst. So sehr auch meine Mutter ein Einzelstück in meinem Leben ist, hätte ich mir nie Vorschriften dieser Art machen lassen -zur Not hätte (und habe) ich sie einfach ignoriert. Wo meine Mutter mir häufig reinreden wollte, war die Wahl meiner LAGs, aber auch da hatte ich mir keine Vorschriften machen lassen; nicht einmal ein Hausverbot, das sie dereinst aussprach, hatte Bestand. Mein Vater hatte es gar nicht erst versucht; das einzige war ein Rauchverbot (mit 13), das er aber nie wirklich wie angedroht durchgesetzt hatte.

Mir begegnet es heute eher mit den alten Freunden, die früher selbst z.T: sehr viel Motorrad gefahren sind. Das rührt dann meist von traumatischen Erlebnissen her, i.d.R. selbst erlebten schweren Unfällen oder solchen im Bekanntenkreis. Ich selbst neige da eher zur Differenzierung: wer einen Schwertransporter auf kurviger Landstraße meint rechts (!) überholen zu müssen, oder wer sich den Helm zwar aufsetzt, den Kinngurt aber nicht schließt, muss sich nicht wundern, wenn die Physik kein Mitgefühl entwickelt und etwa meint "das ist so ein netter Kerle, seinem Schädel muss jetzt ausnahmsweise mal die Bordsteinkante weichen statt wie üblich umgekehrt", sondern stur bleibt und ihn tötet. Klar, man kann auch einfach mal Pech haben und machtlos sein, aber das meiste kann man doch selbst beeinflussen. Der Rest bleibt dann eben als Lebensrisiko, das einen immer und überall begleitet. Und letztendlich kommt es nicht auf das Ende an, sondern auf das Leben davor. Natürlich möchte niemand, auch ich nicht, seine Kinder überleben -aber wenn sie vorher glücklich waren, ist mir das mehr wert. Und wenn ein gefährlicher Sport oder Hobby dazu gehört, dann ist das gut und richtig so -sonst wären sie schon zu Lebzeiten tot.