Ich bin und bleibe natürlich auch weiterhin Rossi-Fan und drücke auch weiterhin die Daumen!
Der Moto Gp Thread 2007
#181
Posted 21 August 2007 - 07:54 Uhr
Ich bin und bleibe natürlich auch weiterhin Rossi-Fan und drücke auch weiterhin die Daumen!
#182
Posted 21 August 2007 - 09:32 Uhr
#183
Posted 21 August 2007 - 14:03 Uhr

Vor einem Jahr begann in Brünn Valentino Rossis Aufholjagd auf Nicky Hayden, der zu diesem Zeitpunkt mit 51 Punkten Vorsprung die Führung in der Weltmeisterschaft inne hatte. Damals holte der siebenfache Weltmeister mit einem Schlag neun Punkte auf den US-Boy auf. Ähnlich sollte es auch in diesem Jahr verlaufen, aber ganz im Gegenteil zum Vorjahr büßte Rossi weitere 16 Zähler auf den härtestesten Widersacher seiner GP-Karriere, den Australier Casey Stoner, ein.
Grund genug, um bei den nachgelagerten Testtagen an der Performance der Yamaha-M1 zu arbeiten. Auf dem Programm stand eine neue Spezifikation des Vierzylinder-Reihenmotors sowie neue Pneus vom Reifenlieferanten Michelin. Der Stein der Weisen wurde am ersten Testtag in Brünn jedoch nicht gefunden. "Ich bin 25 Runden mit einem neuen Motor gefahren, wir haben aber nicht herausgefunden ob er schneller ist als der bisherige", meinte der Yamaha-Star. "Wie auch immer, es ist der erste Schritt. Wir brauchen mehr Zeit um zu verstehen, wie uns der neue Motor helfen kann. Daran werden wir Morgen weiterarbeiten. Außerdem haben wir einige neue Reifen durchprobiert, aber bis jetzt haben wir nichts besonderes dabei gehabt. Zuerst testeten wir Vorderreifen, als wir die Hinterreifen nehmen wollten, fing es an zu regnen." (JR)
Brünn-Test: Stoner prescht am ersten Tag allen davon

Im Anschluß an den Großen Preis von Tschechien blieben fast alle Teams der MotoGP für Testfahrten in Brünn. Es fehlte lediglich Gresini-Honda, wo ohnehin nur der noch nicht ganz fitte Toni Elias hätte testen können, sowie das Team Roberts. Dafür rollte Suzuki seinen Testfahrer Nobuatsu Aoki, und Honda Altmeister Tadayuki Okada an den Start.
Wieder einmal war es Casey Stoner, der dem ersten Testtag seinen Stempel aufdrückte und mit einem Qualifyer-Reifen klar die schnellste Runde auf den tschechischen Asphalt zauberte. Allerdings fing es im Laufe des Nachmittags an zu regnen, weshalb die zum Teil großen Abstände nicht unbedingt die tatsächlichen Kräfteverhältnisse widerspiegeln.
Im Fokus standen auch nicht unbedingt schnelle Rundenzeiten, sondern die Vorbereitung auf die nächsten Rennen. So testete Ducati z.B. eine neue Verkleidung, von denen man sich Vorteile bei den windigen Verhältnissen auf Philipp-Island verspricht. Bei Yamaha prüfte man eine neue Motorenspezifikation mit pneumatischen Ventilen auf Herz und Nieren. Auch Kawasaki testet einen neuen Motor. Alex Hofmann darf sich bei seinem Comeback in Misano auf eine Verbesserung an der D'Antin-Ducati freuen, denn Alex Barros testete einige neue Teile sowie Bridgestone-Reifen. Die Michelin bereiften Teams wurden ebenfalls mit neuem Material zum Austesten versorgt, um den zwar kleinen, aber doch vorhandenen Nachteil zu verkleinern. (JR)
Quelle
Edited by R6-Racer46, 21 August 2007 - 14:06 Uhr.
#184
Posted 26 August 2007 - 18:24 Uhr

Die Diskussionen im aktuellen Reifenkrieg zwischen Michelin und Bridgestone gehen in die nächste Runde. Nachdem zuerst Fahrer, Teams und Hersteller ihre Statements abgegeben haben, meldet sich nun auch Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta zu Wort.
Die Änderung der Reifenregel zu Beginn der Saison, so der einflussreiche Spanier, sei nicht optimal und müsse korrigiert werden. Hauptgrund der Klagen, die unter anderem Valentino Rossi immer wieder ins Feld führt, ist die Limitierung auf 14 Vorder- und 17 Hinterreifen pro Rennwochenende. Zudem muss die Wahl für die am Rennsonntag verwendete Gummimischung bereits vor dem ersten offiziellen Training erfolgen. Wie soll das gehen, fragt man sich als Außenstehender, aber genau dieses Lotteriespiel ist eine der gewünschten Komponenten, um den Sport ausgeglichener zu gestalten. Dazu gesellen sich mit Kosteneinsparungen ganz simple materielle Argumente. In der Tat wurden laut Michelin 40 Prozent weniger Reifen verbraucht als üblich - eine stolze Zahl!
Ezpeleta mimt indes das Unschuldslamm und gibt den schwarzen Peter an die Reifenhersteller weiter, die diese Änderung im Einvernehmen getroffen haben. Dass diese Übereinkunft jedoch erst auf sanften Druck der Dorna zu Stande kam, bleibt unerwähnt. Doch es geht noch weiter. Sollten Bridgestone, Dunlop und Michelin keinen Ausweg aus der Misere finden, dann erwägt der Spanier den Weg der Superbike-WM zu folgen und Einheitsreifen einzuführen. Für die Fabrikanten des "schwarzen Goldes" ist es also fünf vor zwölf. Eine kurzfristige Lösung ist nicht in Sicht. Kein Hersteller wird freiwillig einen schlechteren Reifen produzieren, nur damit sein Konkurrent bei ausbleibenden Erfolg nicht in Erklärungsnöte kommt. Ein kostenintensives Wettrüsten ist auch nicht im Interesse der Beteiligten und ein Weltmeistertitel ohne Gegner ist weniger wertvoll als ein Triumph im Wettbewerb.
Während die meisten Fahrer einfach nur den besten Pneu auf ihrem Motorrad wissen möchten, gehen bei anderen die Meinungen weit auseinander. So sieht z.B. Colin Edwards den Einheitsreifen als die sinnvollste Variante, während Chris Vermeulen bezweifelt, dass die Reifen überhaupt das Zünglein an der Waage sind. (JR)
Quelle
#185
Posted 30 August 2007 - 07:25 Uhr
( ...und Supersport WM Champ ist ja klar....
#186
Posted 30 August 2007 - 15:00 Uhr
Mit der Vergabe der Weltmeisterschaft wird Shinya Nakano in diesem Jahr mit Sicherheit nichts mehr zu tun haben, doch der Japaner gibt sich kämpferisch. Bereits beim Grand Prix von San Marino möchte er die Chance nutzen, endlich wieder einmal mehr als vier WM-Zähler auf seinem Konto zu verbuchen.

Der Saisonstart war vielversprechend. Sechs Punkte bei den ersten beiden Rennen in Katar und Spanien deuteten das gewohnt gute Potenzial des 29-Jährigen an.
"Im letzten Jahr habe ich wenigstens einmal auf dem Podium gestanden", sagte Nakano aber vor dem 13. Saisonrennen, der 2004 und 2005 jeweils den zehnten Platz in der Fahrerwertung belegte.
Nach seinem Wechsel von Kawasaki zu Konica Minolta Honda steht der erfahrene Japaner momentan mit 31 Zählern nur auf Rang 17 - einen Platz hintert seinem Landsmann Makoto Tamada.
Optimismus bei Konica Minolta
"In den vergangenen drei Rennen habe ich nur sechs Punkte geholt, was natürlich viel zu wenig ist", bemerkte Nakano selbstkritisch, für den es auch kein Trost ist, dass Weltmeister Nicky Hayden in der Weltmeisterschaft drei Plätze hinter ihm rangiert.
Beim Rennen in San Marino hofft der Japner vor allem auf den Überraschungseffekt, denn auf der Grand-Prix-Strecke von Misano wurden 14 Jahre keine WM-Läufe mehr ausgetragen. "Das Lustige ist, dass die Strecke anders als alle anderen in der Uhrzeigerrichtung verläuft", erklärte Nakano, der sich dadurch einen kleinen Vorteil erhofft.
Mit einer geballten Portion Optimismus geht auch Minolta-Teamchef Gianluca Montiro ins nächste Wochenende an der Adriaküste: "Die letzten Tests in Brno waren vielversprechend. Wir haben die Maschine an einigen Stellen modifiziert. Deshalb denke ich, dass Shinya endlich wieder eine Chance hat, etwas weiter vorne mitzufahren."
Mit Blick auf die Gesamtwertung 2007 verzieht Nakano aber wieder das Gesicht und meint: "Man muss realistisch sagen, dass es in diesem Jahr ein fast aussichtsloser Kampf ist, den ich nicht mehr gewinnen kann. Wir brauchen noch etwas Zeit, um die Maschine konkurrenzfähig zu machen, damit wir in der neuen Saison endlich wieder angreifen können."
Quelle: Eurosport.de
#187
Posted 02 September 2007 - 14:37 Uhr

Die MotoGP-Weltmeisterschaft ist fast entschieden. Während Casey Stoner beim Großen Preis von San Marino seinen dritten Sieg in Folge feierte, sahen seine beiden Verfolger Valentino Rossi und Dani Pedrosa die Ziellinie in Misano nicht.
Besonders bitter verlief das Rennen für Rossi, der nur 15 Kilometer entfernt in Tavullia aufgewachsen ist. Für Tausende Fans, die ihr Idol feiern wollten, war das Fest nach dem Ausfall ihres Lieblings verdorben. Schon nach fünf Runden musste der Fiat-Yamaha-Werksfahrer mit Motorschaden in die Box rollen. Der WM-Titel ist damit fast entschieden. Casey Stoner kann schon in zwei Wochen in Portugal mit einem zweiten Platz Weltmeister werden. Sowohl für den jungen Australier als auch für Ducati wäre es der erste WM-Titel.
Gegen die Übermacht des Australiers gab es auch in Misano kein Mittel. Stoner feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Lediglich Chris Vermeulen konnte seinem Landsmann lange Zeit folgen, musste am Ende aber abreißen lassen. Hopkins sorgte mit Platz drei für ein Suzuki-Doppelpodium. Für Dani Pedrosa und Randy de Puniet war das Rennen hingegen schon nach der ersten Kurve beendet. Angeschubst durch den Franzosen, flogen beide ins Kiesbett. Auch Repsol-Honda-Werksfahrer Nicky Hayden kam bei diesem Zwischenfall nicht ungeschoren davon, wurde weit ins Kiesbett gedrückt, konnte aber das Rennen wieder aufnehmen.
Auch Alex Barros kam nicht ins Ziel. Auf Platz sieben liegend musste der Pramac-Ducati-Fahrer 12 Runden vor Schluss mit Motordefekt aufgeben. Ein gutes Rennen fuhr Alex Hofmann. Bei seinem Comeback nach seiner schlimmen Handverletzung in Laguna Seca kam der 27-jährige Süddeutsche auf Platz elf ins Ziel. (WP)
Ergebnisse: Großer Preis von San Marino
1.
Casey Stoner (AUS/Ducati)
44.34,720
2.
Chris Vermeulen (AUS/Suzuki)
+ 4,851
3.
John Hopkins (USA/Suzuki)
+ 16,002
4.
Marco Melandri (I/Honda)
+ 22,737
5.
Loris Capirossi (I/Ducati)
+ 24,787
6.
Carlos Checa (Sp/Honda)
+ 34,986
7.
Toni Elias (Sp/Honda)
+ 40,896
8.
Anthony West (AUS/Kawasaki)
+ 41,774
9.
Colin Edwards (USA/Yamaha)
+ 47,146
10.
Shinya Nakano (Jap/Honda)
+ 48,808
11.
Alex Hofmann (D/Ducati)
+ 49,299
12.
Sylvain Guintoli (F/Yamaha)
+ 1.09,176
13.
Nicky Hayden (USA/Honda)
+ 1.20,424
14.
Makoto Tamada (Jap/Yamaha)
+ 1.34,223
15.
Kurtis Roberts (USA/KR212v)
+ 1 Runde
…
Alex Barros (Bras/Ducati)
out
Valentino Rossi (I/Yamaha)
out
Randy de Puniet (F/Kawasaki)
out
Dani Pedrosa (Sp/Honda)
out

Quelle
#188
Posted 07 September 2007 - 11:23 Uhr
#189
Posted 07 September 2007 - 15:21 Uhr
#191
Posted 12 September 2007 - 12:31 Uhr
Casey Stoner hat das Rennen der MotoGP-Klasse in Misano für sich entschieden. Der WM-Gesamtführende Australier verwies seinen Landsmann Chris Vermeulen auf Rang zwei, John Hopkins wurde Dritter. Valentino Rossi schied nach technischem Defekt aus. Der einzige Deutsche, Alex Hofmann, wurde Elfter.

Kurz nach dem Start ging Randy de Puniet (Kawasaki Racing) zu übermütig in eine steile Linkskurve und fegte den WM-Dritten Dani Pedrosa von der Strecke. Titelverteidiger Nicky Hayden (beide Repsol Honda) konnte mit einem geschickten Ausweichmanöver quer durch das Kiesbett zwar einen Sturz vermeiden, sortierte sich im Anschluss aber auf dem letzten Platz ins Feld ein.
In der sechsten Runde ließ Rossi nach einem technischen Defekt seine Yamaha ausrollen. Nach einer ersten Analyse gab es ein Problem mit dem Motor. Die Crew wollte allerdings nicht bestätigen, ob der Ausfall mit der neuen Motor-Variante zu tun hatte.
Stoner dominiert nach Belieben
Damit konnte Stoner (Ducati) einsam seine Runden drehen. Einzig Vermeulen (Rizla Suzuki) konnte streckenweise das Tempo des WM-Dominators mithalten. Zehn Runden vor Schluss wurde Vermeulen langsamer und riskierte fortan seinen zweiten Platz nicht mehr. Dritter wurde sein Markenkollege, der US-Amerikaner John Hopkins.
Alex Hofmann (Pramac d'Antin) konnte - wenn auch durch zahlreiche Ausfälle begünstigt - Platz um Platz gewinnen. Der Deutsche erreichte im Endklassement Rang elf.
Mit seinem Sieg hat Stoner (271) nun bereits 85 Punkte Vorsprung auf Rossi (186). Dani Pedrosa (168) kann fünf Rennen vor Saisonende schon nicht mehr auf den Titel hoffen. Bei noch 125 zu vergebenden Punkten hat aber auch Rossi nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Von 13 Rennen gewann Stoner acht, Rossi war dreimal erfolgreich und müsste alle vier kommenden Rennen für sich entscheiden.
Quelle: Eurosport.de
#192
Posted 12 September 2007 - 22:57 Uhr

Valentino Rossi hat den WM-Titel abgehakt. Die letzten fünf Rennen will der Fiat-Yamaha-Werksfahrer Spaß haben und ohne Druck fahren. Siegen möchte er trotzdem.
Das Lachen hat der siebenfache Weltmeister trotz des enttäuschenden Rennwochenendes in Misano nicht verlernt. Nicht umsonst freut er sich deshlab auf den Grand Prix von Estoril in Portugal an nächsten Wochenende. Schließlich hält der 28-jährige Italiener auf der 4,182 Kilometer langen Strecke, 30 km westlich von Lissabon, einen imposanten Rekord. Bisher ist er bei sieben Starts sieben Mal aufs Podest gefahren. Viermal stand er ganz oben. „Misano war eine riesige Enttäuschung“, sagte der WM-Zweite zurückblickend. „Das Rennen nach nur wenigen Runden beenden zu müssen und keine Chance zu haben, überhaupt zu kämpfen, war sehr frustrierend.“
Die darauf folgenden Tests stimmten den 28-Jährigen schon wieder etwas optimistischer. „Wir konnten vor allem mit Michelin einige gute Tests absolvieren. Es sieht so aus, als hätten sie eine gute neue Reifenmischung gefunden.“ Für die WM bleibt der ehemalige Dominator der MotoGP realistisch und rechnet sich wenig WM-Chancen aus. „Um ehrlich zu sein, ist die WM für uns so gut wie gelaufen. Vor allem, wenn Stoner weiter so stark fährt. Also werden wir eher darauf abzielen, unseren zweiten Platz zu verteidigen und so viele Rennen wie möglich noch zu gewinnen.“ Der fünffache MotoGP-Weltmeister geht sogar noch einen Schritt weiter und kündigt an, sich bereits jetzt auf die kommende Saison konzentrieren zu wollen. „Unser Ziel ist es jetzt, diese Saison möglichst gut abzuschließen. Estoril ist eine gute Strecke für mich. Im letzten Jahr habe ich den Sieg nur denkbar knapp verpasst.“ (JK)
Quelle
#193
Posted 15 September 2007 - 10:34 Uhr

Fast hätte es für eine Sensation gelangt. Dunlop-Pilot Makoto Tamada schrammte beim zweiten freien Training zum Großen Preis von Portugal knapp an der Bestzeit vorbei. Nur Casey Stoner war einen Hauch schneller als der 30-jährige Japaner.
Der Ducati-Werksfahrer schob sich mit drei Tausendstel Sekunden Vorsprung an die Spitze des zweiten Trainings. Bei herrlichem Spätsommerwetter büßte auch Valentino Rossi nur 0,017 Sekunden auf Stoner ein. Dani Pedrosa, Randy de Puniet und John Hopkins sorgten auf den weiteren Plätzen für eine bunte Mischung aller Hersteller.
Von Rossis Rundenrekord aus dem Vorjahr war Stoner noch über eine Sekunde entfernt. Dafür aber blieben 17 der 19 Fahrer auf der 4,182 Kilometer langen Strecke von Estoril, 30 km westlich von Lissabon, innerhalb der gleichen Sekunde. Sogar Alex Hofmann auf Platz 18 büßte nur etwas mehr als eine Sekunde auf Stoner ein. Lediglich Kurtis Roberts tanzte mit einem Rückstand von über vier Sekunden aus der Reihe.
Das Rennen findet am Sonntag um 16 Uhr statt.
Großer Preis von Portugal: MotoGP - 2. freie Training
1.
Casey Stoner (AUS/Ducati)
1.37,950
2.
Makoto Tamada (Jap/Yamaha)
+ 0,003
3.
Valentino Rossi (I/Yamaha)
+ 0,017
4.
Dani Pedrosa (Sp/Honda)
+ 0,261
5.
Randy de Puniet (F/Kawasaki)
+ 0,337
6.
John Hopkins (USA/Suzuki)
+ 0,521
7.
Loris Capirossi (I/Ducati)
+ 0,531
8.
Nicky Hayden (USA/Honda)
+ 0,568
9.
Alex Barros (Bras/Ducati)
+ 0,663
10.
Sylvain Guintoli (F/Yamaha)
+ 0,680
11.
Chris Vermeulen (AUS/Suzuki)
+ 0,705
12.
Carlos Checa (Sp/Honda)
+ 0,719
13.
Anthony West (AUS/Kawasaki)
+ 0,773
14.
Shinya Nakano (Jap/Honda)
+ 0,811
15.
Toni Elias (Sp/Honda)
+ 0,893
16.
Marco Melandri (I/Honda)
+ 0,969
17.
Colin Edwards (USA/Yamaha)
+ 1,001
18.
Alex Hofmann (D/Ducati)
+ 1,167
19.
Kurtis Roberts (USA/KR212v)
+ 4,277
Der Großer Preis von Portugal (Rennen)
125ccm: 13.00 Uhr
250ccm: 14.15 Uhr
MotoGp: 16.00 Uhr
Quelle
#194
Posted 16 September 2007 - 20:18 Uhr
einfach saubere arbeit vom El Doctore
es geht aufwärts
#195
Posted 16 September 2007 - 23:03 Uhr
macht immer wieder spaß zuzuschauen
#196
Posted 17 September 2007 - 10:00 Uhr
Valentino Rossi (Yamaha) hat in der MotoGP-Klasse den GP von Portugal in Estoril gewonnen und damit eine vorzeitige Entscheidung um die WM vertagt. Der Gesamtführende Casey Stoner (Ducati) belegte hinter Honda-Pilot Dani Pedrosa den dritten Platz und muss seine Titelfeier vorerst verschieben.

WM-Leader Stoner und Pedrosa erwischten den besten Start im Feld. Das australisch/spanische Duo setzte sich vor einer Vieregruppe mit Marco Melandri, Nicky Hayden (beide Honda), John Hopkins (Suzuki) und Rossi ab, die sich wiederum schnell einen deutlichen Vorsprung auf die übrigen 13 Fahrer erarbeiteten.
Während vorne Pedrosa Stoner ausbremsen und die Führung übernehmen konnte, löste sich Rossi von den Verfolgern. In der achten Runde ließ der "Doktor" erst den Australier und eine Runde später den Spanier sein Hinterrad sehen. Der Gesamtführende in der WM konnte den Anschluss an das neue Führungsduo nicht halten und musste sich zeitweilig gar Hayden erwehren, der sich von Melandri und Hopkins loseisen konnte.
19 Runden lieferten sich der spanische Honda-Pilot und der Italiener auf seiner Yamaha ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem die Führung in der vorletzten Runde zum letzten Mal an den mehrfachen Weltmeister aus Urbino ging, musste sein 21-jähriger Konkurrent ihn ziehen lassen.
Die Plätze vier bis sechs gingen an Hayden, Melandri und Hopkins. In der Gesamtwertung bleibt Stoner mit 76 Punkten Vorsprung deutlich vor Rossi. Aus den ausstehenden vier Rennen sind noch maximal 100 Punkte zu holen. Alex Hofmann klebte das Pech am Hinterrad. Erst musste der Deutsche wegen eines Wechsels des Motorrades aus der Boxengasse starten, dann versagte die Technik und in der 12. Runde kam das aus für den Ducati-Piloten.
Quelle: Eurosport.de
#197
Posted 17 September 2007 - 14:54 Uhr
Habs heut früh gesehen. Und wie der sich gefreut hat. Der ist gefahren wie ne Sau.
#198
Gast-Fr6eak_*
Posted 17 September 2007 - 15:39 Uhr
das Rennen Teil 1 und 2 auf Portugiesisch http://video.google....5...h&plindex=0
Edited by Fr6eak, 17 September 2007 - 15:39 Uhr.
#199
Posted 17 September 2007 - 16:31 Uhr

Eigentlich wollte Alex Hofmann beim Portugal-Grand Prix angreifen und den in der Startaufstellung benachbarten Ducati-Markengefährten Loris Capirossi und Alex Barros zeigen, was eine Harke ist.
Doch nicht nur das Rennen in Estoril wurde zum Reinfall. Am Ende des Tages saß der einzige deutsche MotoGP-Fahrer auf der Straße. Kurz nach Mitternacht verkündete das D´Antin-Team die Auflösung von Hofmanns Vertrag. Begründung: Mangelnde Motivation!
Teamchef Luis D´Antin war die Art und Weise, wie Hofmann das Rennen aufgab, auf den Magen geschlagen. Nach elf von 24 Runden gab der Deutsche auf, weil an dem Zweitmotorrad weder Set-Up noch Reifenwahl stimmten. Auf den letzten Platz liegend, stufte Hofmann seine verzweifelte Jagd als aussichtslos ein. „Hinterher zu fahren und darauf zu hoffen, dass andere ausfallen, ist nicht meine Art, Rennsport zu betreiben,“ sagte er sich – und zog vorzeitig an die Box.
Das ärgerte seinen Teamchef Luis d’Antin, der dem einzigen deutschen MotoGP-Fahrer nach Rennende öffentlich Motivationsmangel unterstellte. „Das Gegenteil ist der Fall. Ich war motiviert bis unter die Haarspitzen. Doch wenn du wegen eines Defekts das Motorrad tauschen musst und dann feststellst, dass das zweite Motorrad nicht entsprechend vorbereitet und das Hinterherfahren völlig sinnlos ist, bleibt dir als Rennfahrer keine Wahl,“ wehrte sich Hofmann.
Die Kupplungsprobleme begannen schon in der Besichtigungsrunde. „Meine Jungs haben noch versucht, herauszufinden, was los war, kamen dem Defekt aber nicht auf die Spur,“ schilderte Hofmann. „In der Aufwärmrunde streikte die Kupplung dann vollends, in der Schikane konnte ich nicht mehr vom dritten in den ersten Gang zurückschalten.“
Hofmann blieb nichts anderes übrig, statt zur Startaufstellung weiterzurollen in die Boxengasse einzubiegen und dort auf das Ersatzmotorrad umzusteigen. Doch leider blieb ihm das Pech auch auf der Nummer-zwei-Maschine treu: „Die Ampel am Ende der Boxengasse blieb stur auf rot. Das Feld war schon in der ersten Kurve verschwunden, als ich endlich – immer noch bei rot – losgefahren bin“, erklärte Hofmann. „Leider hatten wir auch nicht den richtigen Hinterreifen, er war viel zu weich und hat den Temperaturen nicht standgehalten. Es hat halt alles nicht gepasst. Ich habe noch relativ wütend die ersten sieben, acht Runden lang versucht, den Anschluss zu finden, habe aber feststellen müssen, dass die Lücke zur nächsten Gruppe vor mir nicht kleiner wurde. Durch die Ausfälle anderer Piloten wäre am Ende vielleicht noch ein WM-Punkt herausgesprungen, doch wie gesagt: Das ist nicht die Art, in der ich Rennsport betreiben möchte,“ hielt Hofmann fest.
Quelle
#200
Posted 18 September 2007 - 10:52 Uhr
Alex Hofmann erläutert im ausführlichen Interview seinen Rausschmiss bei D'Antin und übt scharfe Kritik am Team - MotoGP-Traum vorerst ausgeträumt

Enttäuscht: Alex Hofmann wird in den verbleibenden Rennen nicht am Start sein
(Motorsport-Total.com) - Nach dem Grand Prix von Portugal, den er mit dem Ersatzmotorrad aus der Boxengasse in Angriff genommen und schlussendlich an aussichtsloser Position liegend aufgegeben hatte, überschlugen sich gestern die Ereignisse um den einzigen deutschen MotoGP-Fahrer - und erst um 1:21 Uhr morgens wurde bekannt gegeben: D'Antin trennt sich mit sofortiger Wirkung von Alex Hofmann!
Tags darauf erläutert der Wahlschweizer in einem ausführlichen Exklusivinterview mit 'Motorsport-Total.com' die Hintergründe der Trennung und warum er glaubt, dass dabei politische Interessen im Vordergrund standen. Am Telefon bekamen wir einen offensichtlich niedergeschlagenen Rennsportler zu hören, der äußerst verärgert darüber ist, was sich seit seinem schweren Trainingsunfall in Laguna Seca und der anschließenden Verletzungspause abgespielt hat.
Hofmann erfuhr in einem Einzeiler von der Entlassung
Frage: "Alex, erzähl doch einfach mal, was gestern ab dem Zeitpunkt passiert ist, als du in Estoril vom Motorrad abgestiegen bist!"
Alex Hofmann: "Eigentlich nicht viel. Ich muss gestehen, ich will mir momentan keine Gedanken darüber machen, was wirklich dahinter steckt. Es ist halt hart für mich, den Vorwurf der Nichtmotivation auf mir sitzen zu lassen. Der ist einfach nicht angebracht, nachdem ich für Herrn D'Antin auch im letzten Jahr in einer aussichtslosen Lage immer mein Bestes gegeben habe. Im Endeffekt ist nicht viel passiert, außer dass sich das Team zusammengesetzt und die Entscheidung getroffen hat, mich aus den letzten vier Rennen zu nehmen. Sie berufen sich auf eine Klausel, auf die ich nicht näher eingehen will - das tut auch nichts zur Sache. Heute Früh war das Thema dann fürs Erste gegessen."
Frage: "Ich muss da natürlich nachhaken: Kannst du auf diese Klausel eingehen?"
Hofmann: "Nein, das kann ich nicht machen, aber das tut wie gesagt nichts zur Sache. Was soll ich sagen? Es ist eine Situation, die nicht befriedigend ist, nicht befriedigend war schon davor. Es war in Portugal einfach das überlaufende Fass."
Frage: "Die Pressemitteilung kam bei uns in der Redaktion mitten in der Nacht an. Wie hast du davon erfahren?"
Hofmann: "Ich habe von einem Teammitglied ein Papier überreicht bekommen, einen Einzeiler. Das wurde mir gestern ins Motorhome gebracht."
Frage: "Noch am Nachmittag?"
Hofmann: "Gestern Abend."
Frage: "Hat sich das alles schon vor Estoril abgezeichnet oder kam es für dich völlig überraschend?"
Hofmann: "Seit dem Laguna-Seca-Crash gab es schon gewisse Anzeichen, auch wenn ich an dem Tag gewiss der Unschuldigste war und derjenige, der nichts falsch gemacht hat. Aber danach war es schon ein relativer Kampf - vor Misano musste ich schon kurz mal auf mein Recht pochen, um da überhaupt an den Start zu gehen und mich durchzusetzen. Da gab es schon Interessen, eher andere Leute draufzusetzen."
Noch kann "The Hoff" nicht ganz auspacken...
"Aber wie gesagt: Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht viel sagen. Vielleicht wird irgendwann der Tag kommen, an dem ich ein bisschen ausrollen kann, was da alles politisch gelaufen ist, aber zum jetzigen Zeitpunkt muss ich meine Interessen wahren und gucken, dass wir dieses Jahr mein Recht zu Ende bringen."
Frage: "Ich lege dir jetzt mal eine Aussage in den Mund: Du hast das Gefühl, dass die Planung für 2008 schon anders war, also kam D'Antin diese Sache gerade recht bequem..."
Hofmann: "Das kam gewiss dazu. Beide Parteien waren nicht wirklich zufrieden. Ich bin generell kein Rennfahrer, der immer nur nickt und zu allem Ja und Amen sagt. Das war nie meine Art - es war nie meine Art, so Rennsport zu machen. Es waren einfach Riesenlücken in der Auffassung vom Rennsport da - und die gab es schon länger. Ich habe mein Ziel MotoGP immer in den Augen gehabt und musste in die Richtung sehr viel ertragen, aber irgendwann kam einfach der Zeitpunkt, an dem es zu viel wurde. Für das nächste Jahr haben sie mich nicht mehr vorgesehen, daher ist es dann für das Team relativ leicht - die vier Rennen mehr oder weniger machen dann auch keinen Unterschied mehr."
Frage: "Du warst ja auch in Laguna Seca schon verärgert über das Team. Gab es davor schon Unstimmigkeiten oder ist alles erst durch den Unfall ins Rollen gekommen?"
Hofmann: "Jeder Mensch hat seinen Ruf, Teams haben auch ihren Ruf. Jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, wovon ich da beim Team D'Antin rede. Es war wirklich das Team, um weiter in der MotoGP zu bleiben und meinen Traum zu verwirklichen, aber ich habe es mir gewiss nicht ausgesucht. Stimmungstechnisch habe ich schon in einige saure Äpfel gebissen. In schwierigen Situationen zeigt sich erst der Teamrückhalt, zeigen sich die Interessen."
"Da war Laguna Seca einfach ein Knackpunkt, wie sich das Management verhalten hat. Es geht nicht mal um den Ersatzmann, sondern es geht darum, dass gesagt wurde: 'Wir nehmen die Lederkombi von Herrn Hofmann ohne nachzufragen aus der Box raus und stecken den anderen Fahrer rein, bevor er überhaupt operiert ist!' Das sind so ein paar Geschichten, die da gelaufen sind und die natürlich nicht dazu beigetragen haben, dass wir uns besser verstehen."
Enttäuschung ist natürlich riesengroß
Frage: "Du klingst niedergeschlagen. Wie geht es dir im Kopf, wie steckst du das weg?"
Hofmann: "Ich bin natürlich riesig enttäuscht! Ich habe ja auch schon viele E-Mails zur Motivation bekommen. Ich bin für die Fans fast mehr enttäuscht als für mich selber, weil für mich einfach das Fass voll war und der Spaß nicht mehr wirklich regiert hat. Aber ich habe trotzdem nach all den Verletzungen und nach all den Problemen immer wieder 100 Prozent gegeben, habe mich - während die anderen im Sommerurlaub waren - jeden Tag zu Ärzten und Physiotherapeuten geschleppt, um so schnell wie möglich zurückzukommen, um weiter an diesem Traum festzuhalten."
"Dementsprechend finde ich es superschade, was passiert ist, auch superschade für die Fans, denn ich bin mir sicher, dass dieses Jahr noch das eine oder andere gute Rennen herausgekommen wäre, wenn meine Hand und meine körperliche Verfassung wieder hundertprozentig gewesen wären und wenn ich mal ein gutes Wochenende gehabt hätte."
Frage: "Wie geht es deiner Hand eigentlich jetzt?"
Hofmann: "Sagen wir so: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man bei manchen Krankenversicherungen noch die Auszeit nehmen könnte, aber wir Rennfahrer haben da ja andere Maßstäbe und andere Ziele. Aber die Hand macht sich sehr gut - und jetzt habe ich ja die letzte Ruhe, um mich drum zu kümmern und das wieder hundertprozentig hinzukriegen. Im Winter stehen natürlich wieder Operationen an. Im Rahmen für das, was in Laguna Seca passiert ist, ist es aber sehr gut gelaufen."
Frage: "Bist du nach wie vor in Therapie?"
Hofmann: "Ja, natürlich. Die volle Bewegung ist noch nicht da, die Kraft ist noch nicht da. Deswegen reden wir noch nicht von 100 Prozent, aber es war gut genug, um auf dem Motorrad eine ordentliche Arbeit abzuliefern - aber gewiss nicht optimal."
Frage: "Hast du dich nach dem Unfall eigentlich mal mit Sylvain Guintoli unterhalten?"
Hofmann: "Er hat versucht, sich zu erklären, aber das war vier Wochen später in Brünn - und ich muss gestehen, zu dem Zeitpunkt wollte ich davon wirklich nichts mehr wissen."
Frage: "Er hat sich also nie entschuldigt?"
Hofmann: "Es kam eine SMS nach dem Unfall damals."
Schlechte Karten auf einen MotoGP-Platz 2008
Frage: "Du hast gesagt, die MotoGP ist dein Traum - der ist für dieses Jahr ausgeträumt. Gibt es für nächstes Jahr Kontakte, diesen Traum doch weiterzuverfolgen?"
Hofmann: "Momentan ist sicher erst einmal angesagt, durchzuatmen und die Aktion hier zu Ende zu bringen und einfach mal zu prüfen, was ich aus diesem Jahr noch machen kann. Da hängt natürlich ein bisschen was dran. Darüber hinaus werde ich mir wirklich meine Zeit nehmen und ganz klar prüfen, wie es weitergeht. Ganz oben steht bei mir, für die Zukunft im Motorradrennsport unterzukommen - wo ich mich wieder wohl fühle, wo ich Spaß habe, weil das jetzt gewiss nicht das Ambiente war, um absolut erfolgreich zu sein. Ich bin mir auch sicher, dass ich das in Zukunft zeigen werde. Aber das tut nichts zur Sache."
"Es geht darum, dass ich den Rennsport wieder mit Leidenschaft und Spaß ausüben möchte. Da würde ich gerne gucken, in welche Richtung das geht. Für MotoGP sehe ich momentan sehr schwarz - außer es tut sich noch was auf, wovon wir momentan nichts wissen. Und selbst wenn es der Fall ist, bin ich mir sicher, dass es wieder einer der Plätze wäre, um die Startaufstellung zu füllen. Das werde ich mir dann natürlich dreimal überlegen."
Frage: "Du stehst mit dem alpha-Technik-Team bezüglich des Superbike-Projekts für BMW in Kontakt. Was ist da der Stand der Dinge?"
Hofmann: "Der Kontakt besteht, aber wir müssen natürlich erstmal die Zeit finden, dass man sich zusammensetzt, ob beide Parteien Spaß und Interesse dran hätten, da zusammenzuarbeiten. Mehr ist da noch nicht passiert. Das ist in weiter Ferne."
"Aber wie gesagt: Mir geht es erst einmal darum, alles zu verarbeiten und ein bisschen durchzuschnaufen, weil was da in dieser kurzen Zeit passiert ist, hätte ich mir nicht in den schlimmsten Albträumen ausgemalt. Meistens kommt es anders als man denkt. Darüber hinaus ist das ganz klare Ziel, Motorsport zu machen, aber in einem Umfeld, in dem alle Leute am gleichen Strang ziehen und die Politik nicht über dem Sport regiert. Das ist mein höchstes Interesse."
Quelle: www.motorsport-total.com






