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Der Moto Gp Thread 2007


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#221 R6-Racer46

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Posted 06 October 2007 - 09:07 Uhr

nach dem WM gewinn von Stoner war doch die Rede einer Widmung
hab da mal ein Bild gefunden
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#222 Eastzide

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Posted 09 October 2007 - 16:36 Uhr

Saison 2007 - Rossi: "Nichts zählt mehr als Siege"

Valentino Rossi wird auch 2007 nicht Weltmeister, so viel steht drei Rennen vor Saisonende fest. Es sind die ersten beiden titellosen WM-Jahre in Folge für den 28-Jährigen und trotzdem fand der Italiener nur lobende Worte für den neuen Champion Casey Stoner: "Ein ganz starker Rivale", so Rossi.


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Der Australier gewann bislang acht von 15 WM-Läufen. Für Rossi eine neue Situation, denn "normalerweise gewinne ich mehr Rennen als die Gegner. Aber ich betrachte das als neue Herausforderung. Wie auch immer - ich habe drei Läufe gewonnen, und Siege zählen für mich mehr als alles andere", erklärte der siebenfache Weltmeister gegenüber der Zeitung "Motor Sport aktuell".

Die Gründe für die für seine Verhältnisse eher durchwachsene Saison suchte der Superstar eher beim Reifenlieferant Michelin als beim Motorrad-Hersteller Yamaha. "Zwar hat Yamaha vor allem zu Saisonbeginn nicht alles richtig gemacht, insbesondere bei der Motorenleistung haben wir keinen derart großen Unterschied zur Konkurrenz erwartet. Bisher waren wir zwar nie die Schnellsten in Sachen Topspeed, aber eben auch nicht die Langsamsten. Trotzdem sind die Reifen das Hauptproblem. Die neue Michelin-Generation passt besser zu Honda als zu Yamaha", analysierte Rossi die aktuelle Materialsituation.

"Sie müssen sich den Hintern aufreißen"

Für Rossi ist all das aber kein Grund, aufzugeben oder zu zweifeln. Wie kaum einem anderen ist dem "Dottore" die Lust aufs Motorradfahren fast immer anzusehen. "Vom Rennsport habe ich noch nie genug gehabt", bestätigte der bei Kollegen und Fans gleichermaßen beliebte Pilot aus Urbino.

Allerdings stellte Rossi klare Forderungen an seinen Arbeitgeber: "Wenn wir den Titel wieder gewinnen wollen, dann müssen sich die Leute in Japan mehr anstrengen. Sie müssen sich den Hintern aufreißen. Bis 2008 habe ich einen Vertrag. Wenn sie mir zeigen, dass wir noch immer kämpfen können, fein. Ansonsten könnte ich eine andere Wahl treffen", äußerte der Italiener gegenüber dem Magazin "Motosprint". Denn bei aller Freundlichkeit und allem Teamgeist, den der 28-Jährige an den Tag legt - ein drittes Jahr ohne WM-Krone wäre für Rossi nur sehr schwer zu ertragen.

Quelle: Eurosport.de


#223 ostfriese

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Posted 10 October 2007 - 09:28 Uhr

Hmm, einfach so abhauen von Yamaha??? :boarey: (glaube ich nicht)

Ich nehme mal an das es nächtes Jahr wieder besser laufen wird.

Aber dann sind auch wieder neue Mitstreiter dabei (so auch Teamkollegen)

wird hoffentlich spannender als dieses Jahr!

Drücke Rossi dann auch wieder die Daumen :yeah:

#224 Eastzide

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Posted 10 October 2007 - 20:03 Uhr

Saison 2007 - Checa verlässt MotoGP

MotoGP-Pilot Carlos Checa wird die Motorrad-Weltmeisterschaft zum Ende der Saison verlassen und ab dem kommenden Jahr in der World Superbike Series an den Start gehen. "Ich suche eine neue Herausforderung", sagte der 34-jährige Spanier, der für das Honda Ten Kate Team antreten wird.


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"Das ist eine Riesen-Chance für mich, weil ich auch weiß, dass meine Leistungen nicht durch technische Schwierigkeiten gehemmt werden, wie es in den letzten beiden Jahren der Fall war", teilte der 14. der aktuellen MotoGP-Wertung auf seiner Homepage mit. Den freiwerdenden Platz im LCR Honda MotoGP Team übernimmt der Franzose Randy De Puniet.

Checa begann seine Profi-Karriere, die von Stürzen und Unfällen gezeichnet war, 1993 in der 250ccm-Klasse. In der 500ccm-Klasse errang der Spanier in 13 Jahren zwei Siege.

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GP Australien - Melandri plant Abschiedsgeschenk


Marco Melandri möchte beim Großen Preis von Australien am 14. Oktober noch einmal für sein Team Gresini-Honda glänzen, bevor er in der neuen Saison zu Ducati wechselt. "Ich denke, dass wir in den letzten Rennen auf jeden Fall eine Chance haben, um das Podium zu kämpfen", sagte der Italiener.


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"Phillip Island ist eine meiner Lieblingsstrecken", erklärte Melandri gegenüber dem Internet-Anbieter motorsport-total.com. Er habe viele gute Erinnerungen an die Strecke, sagte der 25-Jährige. Unter anderem gewann er 2002 in Australien die Weltmeisterschaft in der 250ccm-Klasse. "Ich will um jeden Preis ein Topergebnis holen, um Fausto Gresini und dem Team zu danken", betonte der Italiener, der in Australien in allen drei Klassen gewinnen konnte. "Ich fühle mich selbstsicher und motiviert für dieses Wochenende."

Auch Teamkollege Toni Elias peilt eine vordere Platzierung an, um sich im Team für weitere Aufgaben zu empfehlen. In Japan fuhr der Spanier bereits auf das Podium. "Ich bin also für Australien sehr zuversichtlich", sagte der 24-Jährige. Im drittletzten Saisonrennen erwarte das Team kühle Temperaturen, "die Reifenwahl wird daher sehr wichtig sein", bemerkte Elias.

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GP Australien - Stoner plant Heim-Triumph

Casey Stoner hatte vor dieser Saison keiner auf der Rechnung. Doch der Australier, als "Notnagel" bei Ducati angetreten, ist bereits drei Rennen vor Saison-Ende der Titel in der MotoGP-Klasse nicht mehr zu nehmen. Am Wochenende will er seine Saison mit einem Sieg beim Heim-GP in Australien krönen.


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Damit wandelt er auf den Spuren seiner beiden Landsleute Wayne Gardner und Mick Doohan, die ebenfalls als Champion auf ihrer Heimstrecke triumphieren konnten. Die Euphorie um den 21-Jährigen ist enorm, zum Rennen am Wochenende werden doppelt so viele Zuschauer erwartet.

Als er sich nach dem Gewinn des Moto-GP-Titels erstmals auf dem Federation Square in Melbourne seinen Fans stellte, wurde ihm ein wahrer Heldenempfang bereitet. Der Applaus war groß und ließ bereits erahnen, was an diesem Wochenende auf Phillip Island los sein könnte. Es werden mehr als doppelt so viele Zuschauer als sonst erwartet.

"Ich werde das Rennen genießen"


Der Ducati-Pilot indes sieht sich aber keinesfalls unter Druck gesetzt: "Nachdem ich die Weltmeisterschaft vor meinem Heimrennen gewonnen habe, wird es der am wenigsten stressige GP, den ich je hatte. Ich kann da rausgehen, die Strecke genießen und brauche mir keine Sorgen machen."

Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass Stoner das Rennen langsam angehen wird. "Wie immer werde ich auch in meiner Heimat versuchen zu gewinnen. Denn zu gewinnen ist es, was den Reiz ausmacht. Es war bis hierher eine beeindruckende Saison. Ich wusste immer, dass ich den Titel packen kann, weil das ganze Team hinter mir steht", so Stoner zu den Ambitionen auf seiner Lieblingsstrecke.

"Sie ist schnell und flüssig, eine der wenigen Strecken, wo man die Maschinen bis an ihre Grenzen bringen kann. Es macht sehr viel Spaß, aus diesen Kurven heraus zu fahren." Die Zeichen für einen weiteren Coup stehen also gut.
Quelle: Eurosport.de


#225 Eastzide

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Posted 12 October 2007 - 14:50 Uhr

GP Australien - Rossi schimpft über "Wetter-Lotterie"

Das Wetter macht den MotoGP-Piloten beim Großen Preis von Australien am meisten zu schaffen. Vor allem Seriensieger Valentino Rossi beschwerte sich lautstark über die stark wechselnden Bedingungen. "Es ist unglaublich, die Strecke war fünf Mal nass und dann wieder trocken", meinte der "Doctor".


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In seiner Karriere hat er schon alles erlebt und errreicht, dennoch gibt es für den siebenfachen Weltmeister aus Italien immer wieder neue Dinge zu entdecken.

"Für mein Team und mich ist es kaum möglich, dass wir uns auf diese Bedingungen einstellen und ein vernünftiges Setup finden können", schimpfte Rossi über die "Wetter-Lotterie", obwohl die Weltmeisterschaft in der MotoGP-Klasse schon längst entschieden ist.

Weltmeister an der Spitze

Denn Ducati-Pilot Casey Stoner sicherte sich beim letzten Rennen in Japan bereits vorzeitig den Titel und kann bei seinem Heimrennen in Australien völlig unbeschwert an den Start gehen. Doch auch für den Australier hält die Strecke in Phillip Island immer wieder Überraschungen parat.

"Zuletzt war es sehr, sehr kalt", erklärte der frisch gebackene Champion und stimmte damit in den Jammerchor der Toppiloten ein. "Das Wetter hier wird mit Sicherheit nicht mein bester Freund, aber dennoch waren wir heute nicht schlecht", äußerte Rossi im Hinblick auf das erste Freie Training, wo er mit 1:31,934 Minuten den vierten Platz belegte.

Damit lag der Yamaha-Pilot aber 0,423 Sekunden hinter dem Australier, der sich einmal mehr die Tagesbestezit sicherte. Etwas unerfreulicher lief es für Rossis Teamkollege Colin Edwards. Der US-Amerikaner musste sich nach einer mäßigen Leistung mit 1:33,965 begnügen. Damit landete der Routinier lediglich auf dem 15. Platz. "Das war nicht mein Tag", gestand Edwards und fügte mit einem Augenzwinkern an: "Mein Motorrad hat unter diesen widrigen Bedingungen mit mir gemacht, was es wollte. Eigentlich müsste es anders herum sein."

Quelle: Eurosport.de


#226 Eastzide

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Posted 13 October 2007 - 19:47 Uhr

GP Australien - Pedrosa auf Pole - Rossi motzt rum

Daniel Pedrosa hat sich beim Großen Preis von Australien den ersten Startplatz gesichert. Der Honda-Pilot aus Spanien schaffte in der MotoGP-Klasse mit 1:29,201 Minuten die beste Qualifyingzeit und setzte sich vor Valentino Rossi (Yamaha/+0,218) und Weltmeister Casey Stoner (Ducati/+0,615).


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Obwohl die Witterungsbedingungen diesmal stimmten, fand Rossi aber wieder ein Haar in der Suppe. Der siebenfache Weltmeister beschwerte sich zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit über sein Team.

Durststrecke für den Champion


"In den letzten Jahren habe ich Yamaha viel gegeben und das Team an die Spitze gebracht. Nun ist Yamaha an der Reihe, mir etwas zurück zu geben", polterte der Italiener in einem Interview mit der Zeitschrift "Motosprint".

Sein Ärger ist verständlich, denn noch nie in seiner Karriere blieb der "Doctor" in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ohne WM-Titel. 1997, 1999 und 2001 bis 2005 stand Rossi in allen drei Klassen jeweils auf dem obersten Treppchen. 2006 (Nicky Hayden) und 2007 (Casey Stoner) ging er leer aus.

"Wenn sich nicht bald etwas ändert und Yamaha mir ein Top-Bike für die nächste Saison hinstellt, dann schaue ich mich nach anderen Möglichkeiten um", formulierte der mehrfache Champion eine klare Drohung an die Japaner. Zuletzt war Rossi mit Yamaha 2004 und 2005 erfolgreich.

Cortese in den Top Ten

Keine Chance auf die Pole Position in der 250ccm-Klasse hatte Tom Lüthi. Der Schweizer tat sich beim zweiten Qualifying zum Großen Preis von Australien schwer und landete mit 1:34,185 Minuten lediglich auf dem achten Platz. Bester Pilot war wieder einmal Jorge Lorenzo, der sich mit 1:32,884 vor seinen spanischen Landsleuten Hector Barbera und Alvaro Bautista platzierte. Aprilia-Pilot Dirk Heidolf wurde 17. mit 1:36,238.

In der Achtelliterklasse trumpfte Mattia Pasini auf. Der kleine Mann aus Italien sicherte sich mit 1:37,078 die Pole Position vor Raffaele De Rosa und Lukas Pesek. Bester Deutscher war Sandro Cortese, der sich mit 1:39,189 auf den neunten Platz setzte. "Mit diesem Ergebnis kann ich zufrieden sein, denn es spiegelt meine heutige Leistung wider", meinte der Berkheimer, der in der Weltmeisterschaft momentan auf dem 13. Platz steht.

Quelle: Eurosport.de


#227 R6-Racer46

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Posted 15 October 2007 - 15:35 Uhr

Valentino Rossi: Vize-Titel als kleiner Trost
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Für einen siebenfachen Weltmeister ist der Vize-Titel nur einer schwacher Trost. Zumal, wenn er davon auch schon vier Stück auf seinem Konto hat.
Valentino Rossi nimmt die erneute Niederlage im Titelkampf nach Außen hin entspannt zur Kenntnis. Der Italiener ist sich bewusst, dass er in diesem Jahr noch mehr als letztes Jahr mit stumpfen Waffen angetreten ist. Beim Großen Preis von Australien war er Sieger Casey Stoner zwar auf den Fersen. Doch im zweiten Abschnitt des Rennens machten seine Reifen erneut schlapp. Sogar Altmeister Loris Capirossi musste Rossi ohne große Gegenwehr ziehen lassen.

„Um ehrlich zu sein, bin ich nicht zu enttäuscht über den Ausgang des Rennens“, machte der Fiat-Yamaha-Werksfahrer gute Miene zum bösen Spiel. „Ich weiß, dass ich alles gegeben habe. Ich bin gut gestartet und in den ersten Runden habe ich schon gedacht, dass ich in der Lage bin, ganz gute Zeiten zu fahren, um mit der Spitze zu kämpfen. Ich bin an Pedrosa vorbei gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch nah an Hayden und Stoner dran. Aber dann machte ich einen kleinen Fehler, der mich etwas Zeit gekostet hat.“

An Pedrosa konnte sich Rossi wieder vorbei drängeln. Doch die Lücke zu Stoner war schon zu groß. „An einigen Stellen habe einige tolle Manöver hin bekommen. Ich hatte gehofft, noch mit Capirossi um Platz zwei kämpfen zu können, so wie in alten Zeiten. Aber leider ließ die Haftung meines Hinterreifens nach, so dass ich langsamer machen musste, um sicher zu gehen, das Rennen zu beenden. Ich bin froh, dass ich aufs Podest gekommen bin, denn das ist immer ein gutes Gefühl vor solchen Fans. Jetzt geht es nach Malaysia. Auf dieser Strecke ist unsere Maschine eigentlich immer gut. Also werde ich weiter versuchen, zu gewinnen.“

Quelle

#228 Eastzide

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Posted 16 October 2007 - 20:47 Uhr

GP Malaysia - Rekord zum Saisonausklang

Yamaha-Pilot Valentino Rossi will beim Grand Prix in Malaysia seinen fünften Saisonsieg einfahren. Doch dieses Rennen steht unter einem anderen Vorzeichen als im letzten Jahr, denn die Weltmeisterschaft in der MotoGP-Klasse ist bereits zu Gunsten von Casey Stoner (Ducati) entschieden.


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Vier Siege aus den letzten sechs Rennen hat MotoGP-Star Rossi bereits auf dem Sepang International Circuit in Kuala Lumpur eingefahren. Darunter auch der spektakuläre Triumph über seinen Landsmann Loris Capirossi in der vergangenen Saison.

Doch der siebenfache Champion, der auch in diesem Jahr nicht in den Kampf um die Weltmeisterschaft eingreifen konnte, ist hochmotiviert - ebenso wie der frischgebackene Weltmeister Stoner. Der Ducati-Pilot fuhr in jedem Rennen in die Top 6. Rossi hingegen hatte eine schwierige Saison, die er abermit dem zweiten Platz abschließen kann. Zu komfortabel erscheint sein Vorsprung auf die Dani Pedrosa (Honda).

Lieblingsstrecke Malaysia


Auch das letzte Rennen ging an Stoner, der seinen Heim-Grand-Prix in Australien in überlegener Manier gewann. Rossi wurde nur Dritter. "Ich habe in Australien alles versucht, aber ich konnte Stoner nicht gefährden", sagte der Italiener enttäuscht. Gleichzeitig gibt er sich aber kämpferisch: "Unser Ziel für die letzten beiden Rennen bleibt unverändert - wir wollen gewinnen!"

Zuversichtlich machen den Yamaha-Pilot nicht nur seine guten Erfahrungen auf seiner Lieblingsstrecke in Malaysia. "Wir wissen, dass unsere Maschine dort immer sehr gut läuft und wir haben eine Menge hilfreicher Daten aus den Tests zu Beginn des Jahres. Auch wenn sich die Strecke und das Motorrad seitdem etwas verändert haben, hoffen wir ein gutes Gesamtpaket finden zu können und konkurrenzfähig zu sein."

Auf dem anspruchsvollen Kurs in Sepang war dies für Yamaha in den letzten Jahren immer der Fall. Und gerade Rossi liegt die 5,542 Kilometer lange Strecke besonders.

Podiumsplatz im Visier

"Ich persönlich hatte hier einige großartige Rennen. Der harte Kampf mit Loris im letzten Jahr ist wohl vielen in Erinnerung geblieben. Ich hätte nur zu gerne dieses Jahr erneut die Chance so mit meinen Gegnern zu kämpfen."

Diese Chance wird er an diesem Wochenende wohl bekommen. Sollte er sie nutzen, würde der "Doctor" als erster Fahrer in der Geschichte der MotoGP zum 100. Mal auf dem Podium stehen. Das wäre auch für den erfolgsverwöhnten Rossi ein großer Erfolg und würde für einen guten Saisonausklang sorgen, auch wenn in diesem Jahr kein weiterer Titel mehr drin ist.

"Es sind noch zwei Rennen zu fahren und wir werden alles dafür tun beide zu gewinnen, um die Saison erfolgreich zu beenden." Bleibt abzuwarten, ob der Rekordweltmeister seiner Erfolgsgeschichte in Malaysia ein weiteres Kapitel hinzufügen kann.

Quelle: Eurosport.de


#229 R6-Racer46

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Posted 18 October 2007 - 19:17 Uhr

Valentino Rossi: Wenn nicht Malaysia, wo dann?
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Valentino Rossi hat noch zwei Chancen, zumindest – wie im Vorjahr – fünf Saisonsiege einzufahren. Auf dem 5,5 Kilometer langen Sepang International Circuit, wo am Sonntag der vorletzte Saisonlauf stattfindet, stehen seine Siegeschancen besonders gut.

Statistisch gesehen ist Sepang eine der Strecken, wo Rossi am erfolgreichsten war. Der Yamaha-Pilot konnte bei allen sechs bisher ausgetragenen Rennen sechs Mal aufs Podest fahren, vier Mal davon stand er ganz oben. Ganz oben stehen ist auch sein Ziel an diesem Wochenende. Nicht nur, um sich den Vize-WM-Titel zu sichern, sondern auch, weil Siege in dieser Saison eine rare Angelegenheit für den ehrgeizigen Italiener waren. Um sicherer WM-Zweiter zu bleiben, braucht der siebenfache Weltmeister übrigens nur vor Dani Pedrosa ins Ziel zu kommen.

„Ich habe in Australien alles gegeben, aber wir konnten Stoner nicht annähernd herausfordern“, gibt der 28-jährige Italiener zu. „Unser Ziel für die letzten beiden Rennen bleibt also wie gehabt: wir wollen den Sieg.“

Die Strecke in Sepang zählt zu Rossis Lieblingskursen, was seine bisherige Bilanz auch deutlich widerspiegelt. „Ich konnte schon einige gute Rennen in Malaysia bestreiten. Vor allem letztes Jahr, als ich den engen Zweikampf mit Capirossi hatte. Ich würde mir sehr wünschen, dass ich auch in diesem Jahr so konkurrenzfähig bin, um mit den anderen um den Sieg zu kämpfen. Wir wissen, dass unser Motorrad hier generell gut geht. Natürlich hat sich seit den letzten Tests einiges verändert. Sowohl die Strecke, als auch unsere M1, aber hoffentlich können wir dennoch ein gutes Setup finden, das uns konkurrenzfähig macht.“ (JK)


Stoners Siegeshunger ist noch nicht gestillt

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Casey Stoner hat den WM-Titel seit vier Wochen in der Tasche. Doch sein Siegeshunger ist noch immer nicht gestillt. Nach dem Heim-GP in Australien will der 22-jährige Australier auch an diesem Sonntag in Malaysia auf dem obersten Treppchen stehen.



„Ich versuche weiterhin jedes Rennen zu gewinnen“, sagt der Ducati-Werksfahrer. „Mir ist egal, ob wir den Titel haben oder nicht. Rennen zu gewinnen, ist für mich das Wichtigste.“

Als Weltmeister gewinnt es sich offenbar leichter. „Es ist schon ein Unterschied. Man hat mehr Spaß bei den Rennen, denn man ist nicht mehr diesem Druck ausgesetzt.“ Stoner freut sich auf Sepang. „Das war immer schon ein Kurs, auf dem ich mich wohl gefühlt habe. Ich habe dort bereits zwei Mal in Folge gewinnen können, 2004 und 2005. Ich glaube, im letzten Jahr hatte ich mein schlechtestes Rennen, also hoffe ich, dass es in diesem Jahr wieder etwas zu feiern gibt.“

Der 5,548 Kilometer lange Sepang International Circuit, 100 km südlich von Kuala Lumpur, ist eine ultra-moderne Anlage. „Der Kurs hat ein bisschen von allem“, beschreibt Stoner den nächsten Drehort. „Da gibt es einige flüssige Kurven und diese engen, etwas seltsamen Ecken. Es gibt sehr viele lang gezogene Kurven, man ist also lange auf der Bremse und es wird vor allem eine Seite der Reifen beansprucht. Die Maschine muss vorne gut abgestimmt sein, damit man auch in den Kurven richtig Druck machen kann.“

Randy de Puniet: »Ich fühle mich stark«
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Zu den Überraschungsfahrern in dieser Saison gehört Randy de Puniet. Auf der 800er-Kawasaki zeigt sich der 26-jährige Franzose konstant als einer der schnellsten Piloten. Nach Platz zwei in Japan ließ er in Australien einen sechsten Platz folgen.

Für dieses Wochenende hat sich Randy de Puniet auch beim Großen Preis von Malaysia einiges vorgenommen. „Ich denke, wir haben ein gutes Motorrad und gute Reifen für Sepang“, sagt der Franzose. Etwas zu bedenken gibt ihm allerdings der neue Asphalt. „Die Strecke ist erst vor kurzem neu asphaltiert worden. Wie sie sich anfühlt, wissen wir nicht. Ich mag die Strecke. Ich bin schnell hier und ich denke, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können.“

De Puniet, der im kommenden Jahr die Honda von Carlos Checa in Beschlag nehmen wird, visiert einen Top-6-Platz oder sogar noch ein weiteres Podium an. „Das wäre natürlich mein ultimatives Ziel für dieses Wochenende. Ich fühle mich besonders stark nach den letzten Rennen und die ZX-RR funktioniert immer besser. Deshalb bin ich gespannt, was wir in Malaysia erreichen können.“


Quelle

Edited by R6-Racer46, 18 October 2007 - 19:21 Uhr.


#230 Gero

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Posted 19 October 2007 - 13:49 Uhr

Der neue 2008 Prototyp von Suzuki hat RamAir im R6 Style... :grins:

#231 Eastzide

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Posted 20 October 2007 - 11:57 Uhr

GP Malaysia - Pedrosa feiert Pole-Hattrick

Dani Pedrosa fuhr beim Qualifying in der MotoGP-Klasse zum Grand Prix von Malaysia zum dritten Mal in Folge auf die Pole Position. In einer nur in den letzten Minuten packenden Qualifikationssession verbesserte der Honda-Pilot in seiner letzten Runde die Bestzeit von Weltmeister Casey Stoner.


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Zuvor hatte lange der Australier Anthony West die Spitzenpositon inne, doch mit ihren letzten Turns schoben sich noch vier Fahrer am 26-Jährigen vorbei. Neben Pedrosa (2:01,877 Minuten) und Stoner (Ducati/ +0,041 Sekunden) komplettiert Marco Melandri (Honda/ +0,067) die erste Startreihe. Hinter Randy de Puniet und West (beide Kawasaki) erreichte der entthronte Weltmeister Nicky Hayden (Honda) den sechsten Rang.

Valentino Rossi setzte seine schwarze Serie an diesem Wochenende fort. Der siebenmalige Weltmeister fuhr auf seiner Yamaha über eine halbe Sekunde langsamer als die Spitzenfahrer und startet nur von Position neun in das vorletzte Saisonrennen.

Quelle: Eurosport.de


#232 R6-Racer46

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Posted 21 October 2007 - 10:18 Uhr

Malaysia-GP: Sieg Nummer zehn für den Weltmeister
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Mit Sieg Nummer zehn hat Casey Stoner seine Vorherrschaft in der MotoGP-Klasse untermauert. Der Weltmeister aus Australien gewann den Großen Preis von Malaysia mit 1,7 Sekunden Vorsprung vor Marco Melandri. Knapp dahinter belegten Dani Pedrosa, Randy de Puniet und Valentino Rossi die nächsten Plätze.

Stoner übernahm beim Start auf dem 5,5 langen Sepang-Kurs die Führung und gab sie bis zur Ziellinie nicht mehr her. Bis zur Mitte des Rennens konnten Melandri, Pedrosa und de Puniet den Weltmeister folgen. Doch mit einem neuen Rundenrekord im letzten Renndrittel machte Stoner ernst und setzte sich definitiv von seinen Verfolgern ab. So einfach wie es aussah, fiel ihm der Sieg allerdings nicht in den Schoß. „Das Rennen war unheimlich anstrengend, ich bin total erschöpft“, sagte Stoner am Ziel. „Ich bin einige Male wild gerutscht und war in Sturzgefahr, weswegen ich zum Schluss das Tempo etwas rausgeholt habe. Zu sehr drosseln konnte ich aber nicht, weil Melandri mir wieder dicht auf den Fersen war.“

Melandri fuhr sein bestes Rennen auf der 800er-Honda. „Es war ein tolles Wochenende, und das auf einer Strecke, auf der mir vorher nie viel gelungen ist“, sagte der 25-jährige Italiener. Pedrosa konnte hingegen auch die dritte Pole in Folge nicht in einen Sieg ummünzen. „Der dritte Platz macht mich nicht unbedingt glücklich“, schaute der Katalane ernsthaft drein. „Wir haben das ganze Wochenende mit den Reifen gekämpft. Im Rennen lief es dann gar nicht so schlecht. Vor allem, als das Motorrad leichter wurde, kam das Vertrauen ins Vorderrad zurück. Unter diesen Umständen ist der dritte Platz das Maximale gewesen.“

Rossi blieb den vier Führenden dicht auf den Versen, kam aber nie in Schlagdistanz. Am Start nur Elfter, verlor er in den ersten Runden zuviel Zeit, um für einen Podiumsplatz mitkämpfen zu können. Pech hatte Anthony West. Der Kawasaki-Werksfahrer erwischte einen guten Start, fuhr lange Zeit auf Platz fünf, ehe er wegen eines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse absolvieren musste. Der 25-jährige Australier war zwar nicht zu früh losgefahren, doch er stand schlicht und ergreifend auf dem falschen Startplatz.


Großer Preis von Malaysia: MotoGP


1.

Casey Stoner (AUS/Ducati)
43.04,405
2.

Marco Melandri (I/Honda)
+ 1,701
3.

Dani Pedrosa (Sp/Honda)
+ 2,326
4.

Randy de Puniet (F/Kawasaki)
+ 3,765
5.

Valentino Rossi (I/Yamaha)
+ 4,773
6.

Toni Elias (Sp/Honda)
+ 17,667
7.

Chris Vermeulen (AUS/Suzuki)
+ 20,095
8.

John Hopkins (USA/Suzuki)
+ 22,198
9.

Nicky Hayden (USA/Honda)
+ 22,045
10.

Colin Edwards (USA/Yamaha)
+ 29,746
11.

Loris Capirossi (I/Ducati)
+ 34,923
12.

Alex Barros (Bras/Ducati)
+ 35,667
13.

Nobuatsu Aoki (Jap/Suzuki)
+ 44,113
14.

Carlos Checa (Sp/Honda)
+ 44,486
15.

Anthony West (AUS/Kawasaki)
+ 49,658
16.

Shinya Nakano (Jap/Honda)
+ 51,726
17.

Chaz Davies (GB/Ducati)
+ 58,905
18.

Makoto Tamada (Jap/Yamaha)
+ 59,596
19.

Sylvain Guintoli (F/Yamaha)
+ 1.23,119
20.

Kurtis Roberts (USA/KR212v)
+ 1.50,096

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Quelle

#233 Yamitom

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Posted 21 October 2007 - 11:42 Uhr

da war im 250er Rennen echt mehr los...

#234 Gero

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Posted 24 October 2007 - 19:01 Uhr

Rossi angeblich nächstes Jahr auf Bridgestone, Teamkollege Lorenzo auf Michelin unterwegs. Kurios...

#235 Eastzide

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Posted 24 October 2007 - 19:27 Uhr

Rossi will die Ehe mit Bridgestone

Weil Yamaha Michelin die Treue schwört, könnte Valentino Rossi seinen eigenen Weg gehen und sich exklusiv an Bridgestone binden


(Motorsport-Total.com) - Gemäß 'autosport.com' sei der Deal zwischen Valentino Rossi und Bridgestone so gut wie sicher. Es fehle nur noch die Unterschrift. Eine Bekanntgabe soll nächsten Mittwoch erfolgen. Damit könnte der Italiener 2008 auf der einzigen Yamaha unterwegs sein, welche auf den japanischen Gummis rollt.

Egal was die GP-Kommission, deren Tagung heute verlegt wurde, über ein Reifenmonopol entscheidet, sollte der Wettkampf der Reifenhersteller beibehalten werden, haben Honda und Yamaha Michelin die Treue geschworen. Dem will Rossi unbedingt zuvorkommen, der Italiener will 2008 um jeden Preis auf den selben "Sohlen" wie Rivale Casey Stoner unterwegs sein. Da Ducati von Bridgestone beliefert wird, will Rossi exklusiv auf Bridgestone ausweichen.

Sein Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo hätte in so einem Fall das Nachsehen. Der Italiener war in Laguna Seca verbittert, aufgrund der Michelin-Perfomance 30 Sekunden hinter Stoner ins Ziel gekommen zu sein. Nun könnte sein Plan aufgehen - hoffentlich geht dieser Schuss nicht nach hinten los.

http://www.motorsport-total.com

Fiat Yamaha

46 Valentino Rossi Bridgestone
48 Jorge Lorenzo Michelin

Tech 3 Yamaha

5 Colin Edwards Michelin
52 James Toseland Michelin

Marlboro Ducati

27/1 Casey Stoner Bridgestone
33 Marco Melandri Bridgestone

Pramac d'Antin Ducati
50 Sylvain Guintoli Bridgestone
24 Toni Elias Bridgestone

Repsol Honda
26 Dani Pedrosa Michelin
69 Nicky Hayden Michelin

Gresini Honda
?? Alex d'Angelis Bridgestone
Unknown (rumored to be Shinya Nakano) Bridgestone

LCR Honda
14 Randy de Puniet Michelin

JIR / Team Scot Honda
34/?? Andrea Dovizioso Michelin

Rizla Suzuki
65 Loris Capirossi Bridgestone
71/7 Chris Vermeulen Bridgestone

Kawasaki Racing

21 John Hopkins Bridgestone
13 Ant West Bridgestone


#236 R6-Racer46

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Posted 30 October 2007 - 17:28 Uhr

Barros, Checa und Tamada sagen Goodbye
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Beim MotoGP-Finale am kommenden Sonntag in Valencia werden drei Piloten mit einer Träne im Knopfloch fahren. Für Alex Barros, Makoto Tamada und Carlos Checa heißt es Abschied nehmen von der großen Bühne.

Nach 276 GP-Rennen und einem kleinen Abstecher in die Suberbike-WM macht Barros endgültig einen Schlussstrich unter seiner Karriere. Arbeitslos wird der 37-jährige Brasilianer dennoch nicht. In seinem Heimatland besitzt er eine florierende Immobilienfirma. Auch für Checa gibt es weiterhin reichlich Beschäftigung, da der Spanier nach 220 Grand-Prix-Rennen in die Superbike-Szene wechselt. Was mit Tamada passiert, steht zur Stunde nicht fest. Möglicherweise bleibt der Japaner Angestellter bei Honda, in irgendeiner Funktion in seinem Heimatland.

Doch nicht nur für diese drei Fahrer geht die GP-Ära zu Ende. Auch für Alex Hofmann gilt es, sich nach anderen Möglichkeiten umzuschauen. Der deutsche Fahrer war vor einigen Wochen vorzeitig aus dem D´Antin-Team entlassen worden. Als Rennfahrer wird Hofmann im kommenden Jahr wohl nicht zu sehen sein. Im Moment ist er als Test- und Entwickungsfahrer für Aprilia oder BMW im Gespräch.

Schon viel früher hatte Kenny Roberts Junior die Koffer gepackt. Dem US-Amerikaner, im Jahr 2001 500er-Weltmeister auf Suzuki, war im Familien-eigenen Team die Motivation abhanden gekommen. Sein Bruder Kurtis sprang für ihn in die Bresche. Doch auch für ihn dürfte das MotoGP-Abenteuer vorerst beendet sein. Aus bevor die Meisterschaft richtig begann war das Jahr für Jeremy McWilliams und Andrew Pitt. Beide Routiniers sollten das Ilmor-Projekt auf Vordermann bringen. Doch mangels Erfolg und Geld wurde das Unterfangen vorzeitig beendet.

Mit so vielen Unwägbarkeiten in der wichtigsten Rennserie der Welt wie in diesem Jahr hatte vor der Saison niemand gerechnet. Die nächste Meisterschaft dürfte stabiler verlaufen. Oder doch nicht...?

Toni Elias: Nach Yamaha und Honda jetzt Ducati

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Toni Elias wechselt zum dritten Mal in drei Jahren das Team. In der nächsten Saison wird der Spanier für das Ducati-D´Antin-Team an den Start gehen. Das gab Teamchef Luis D´Antin am Donnerstag bekannt.

Nach Yamaha und Honda wird Elias nunmehr eine Ducati über die Pisten jagen. Nach drei Jahren in der 125er- und drei weiteren in der 250er-Klasse stieg der Katalane 2005 in die MotoGP-Klasse auf. Im Fortuna-Yamaha-Team reichte es für den 12. Gesamtrang und für den Titel "Rookie of the Year". 2006 ging es für Elias weiter auf der Gresini-Honda. Seinen ersten MotoGP-Sieg landete er 2006 beim GP von Portugal. In diesem Jahr wurde Elias stark gehandikapt durch eine schwere Verletzung, die er sich in Assen zuzog. In der Türkei und in Japan stand Elias auf dem Podium. Im Gesamtstand belegt er Platz 12.

Shinya Nakano unterschreibt bei Honda-Gresini

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Eines der letzten wichtigen Puzzlesteinchen in Sachen Transfers ist gelegt worden. Die noch offene Stelle im Gresini-Honda-Team wird Shinya Nakano besetzen.

Der Japaner, der nach seinem Wechsel von Kawasaki zu Konica-Minolta-Honda ein schwarzes Jahr erlebte, unterschrieb einen Einjahresvertrag. Sein Teamkollege ist der junge San Marinese Alex de Angelis, der aus der 250er-Klasse aufsteigt. „Ich bin hocherfreut, im Honda-Gresini-Team arbeiten zu dürfen“, sagte Nakano. „Ich kenne Fausto. Er war vor seiner Zeit als Teamchef ein erfolgreicher Fahrer und ist seit Jahren ein festes Bündnis mit Honda eingegangen. Ich glaube, wir werden ein erfolgreiches Jahr erleben.“

Fausto Gresini lobte die Qualitäten seines neuen Schützlings. „Shinya hat großes Potenzial, das er bisher nicht ganz ausgeschöpft hat“, sagt der Italiener. Unser Team, Honda und Bridgestone glauben ganz fest an seine Fähigkeiten. Shinya hat einen Einjahresvertrag mit Option bekommen. Wir werden unsere Zusammenarbeit einen Tag nach dem Großen Preis von Valencia beginnen.“

Toni Elias, bisher im Gresini-Team, wechselt zu Pramac-Ducati, wo in diesem Jahr der Deutsche Alex Hofmann bis zu seiner Entlassung unter Vertrag stand.


Quelle

#237 Eastzide

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Posted 01 November 2007 - 23:41 Uhr

GP Valencia - Valentino in Valencia auf Rekordjagd

Die MotoGP-Klasse feiert ein ganz besonderes Jubiläum. Die Königsklasse geht am Wochenende auf der Rennstrecke Ricardo Tormo zum 100. Mal seit ihrem Bestehen 2002 an den Start. Die meisten Siege konnte Valentino Rossi verbuchen, der sich beim letzten Saisonrennen in Valencia auf Rekordjagd befindet.


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"Das vergangene Rennen in Malaysia war enttäuschend für mich, deshalb will ich in Valencia wieder vorne dabei sein", meinte Rossi, der bei allen bisherigen 100 MotoGP-Rennen alleine 49 Mal auf dem Siegertreppchen stand.

Rossi peilt 100. GP-Sieg an

Der Italiener ist dabei einer von nur drei Fahrern, die auch alle 100 Rennen bestritten haben. "Ich sehe mich natürlich noch nicht als Renn-Opa", schmunzelte der "Doctor", der mit Platz 15 in Valencia seinen zweiten Platz in der Weltmeisterschaft hinter Casey Stoner sicherstellen kann.

"Ich will natürlich mehr", erklärte der siebenfache Weltmeister. "Valencia war immer eine gute Strecke für mich, deshalb will ich hier um den Sieg mitkämpfen. Hoffentlich erwischen wir einen guten Start, denn Malaysia hat gezeigt wie wichtig es ist, vorne gut weg zu kommen."

Zwei Mal konnte die "Nummer 46" bisher in Valencia gewinnen. Schafft Rossi seinen dritten Sieg auf dieser Strecke, wäre er der erste Pilot in der 56-jährigen Grand-Prix-Geschichte, der insgesamt 100 Siege auf seinem Konto verbuchen kann. "Damit würde sich Valentino endgültig unsterblich machen", meinte Teamchef Davide Brivio.

"Der zweite Platz in der Gesamtwertung ist zwar nicht der erste, aber dennoch bin ich nach dieser harten Saison zufrieden und vor allem noch einmal hochmotiviert", so Rossi, der seit 1996 in allen WM-Klassen immer unter den ersten zwei Fahrern landete. "Ich will natürlich, dass das auch in Zukunft so bleibt."

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GP Valencia - Casey Stoner - Star wider Willen

Casey Stoner hat in dieser Saison alle überrascht. Mit zehn Saisonsiegen steht der Australier bereits seit Wochen als Weltmeister in der MotoGP-Klasse fest. Der 22-Jährige gibt sich aber trotz seines großen Erfolges bescheiden und will nicht wie Valentino Rossi auf Showman machen.


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Besser hätte auch ein Hollywood-Regisseur die Geschichte nicht erfinden können: Ein australischer Farm-Junge bricht im Alter von 14 Jahren nach Europa auf, um die Königsklasse des Motorsports zu erobern, geht durch Höhen und Tiefen um schließlich mit 22 Jahren am Gipfel seiner Träume anzukommen. Obwohl, vermutlich wäre das Drehbuch abgelehnt worden - zu kitschig, zu unrealistisch.

Die Geschichte ist nicht erfunden, es ist jene des Casey Stoner, 2007 Weltmeister in der MotoGP-Klasse. Zu Beginn des Jahres hatte er den Vertrag bei Ducati unterschrieben - eine glückliche Fügung für den Rookie. Denn der Australier soll laut Teammanager Livio Suppo nicht erste Wahl gewesen sein. Da aber der Spanier Sete Gibernau zu teuer und der Italiener Marco Melandri nicht verfügbar war, ging Suppo das Risiko mit Stoner ein. Der Youngster bestritt erst 2006 bei Honda seine erste Saison in der MotoGP-Klasse und kam dabei häufig zu Sturz.

Der "Aussie" dankte Suppos Vertrauen, legte sein Image als Bruchpilot eindrucksvoll ab und sicherte sich mit zehn Saisonsiegen bereits vier Rennen vor Saisonende den krönenden WM-Titel. Das Risiko für Suppo hat sich also bezahlt gemacht und für die nächsten zwei Jahre hat er Stoner bereits unter Vertrag genommen.

Stoner bleibt lieber im Dunkeln


Nach seinem grandiosen Erfolg entstand in Down Under um den neuen Weltmeister ein wahrer Hype. Das Image des Superstars will Stoner aber nicht so recht annehmen. "Mir gefällt es nicht, dauernd im Rampenlicht zu sein. Ich bleibe lieber im Dunkeln", sagte er gegenüber "Motorsport aktuell". Ein bisschen erinnert der 22-Jährige in seiner Art an seinen Weltmeister-Kollegen in der Formel 1, Kimi Raikkönen: Bescheiden, zurückhaltend und auf der Strecke pfeilschnell.

Mit jenen Fahrerkollegen, die einen auf "Showman" machen, kann sich Stoner nicht so recht anfreunden. "Ich sehe ein, wenn einer nach dem Rennen happy ist und eine Show macht", aber einige Fahrer gingen da zu weit, Valentino Rossi zum Beispiel. "Ich denke, es sollte sich keiner verstellen. Ich will mich auch künftig so geben, wie ich bin", sagt der bescheidene Australier. Bei der Übergabe des WM-Pokals nach dem finalen Saisonrennen in Valencia (Qualifying am Freitag ab 13:00 Uhr auf eurosport.yahoo.de) werden wir dann wohl auch keinen ausflippenden Stoner erleben.

Quelle: Eurosport.de


#238 moe*1

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Posted 02 November 2007 - 11:06 Uhr

feu mich schon auf das finale wir bestimmt richtig geil

#239 fabtoPp

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Posted 02 November 2007 - 17:03 Uhr

Hm.

Freu mich auch schon.
Viel mehr aber auf die Saisong 08, wenn die 250'er Piloten und vorallem Toseland dazu stoßen :ohoh:, wusst ich gar nicht. Würd mich ja auch freun wenn Hayden wieder zurückkehrt und die 1 trägt, ich mag's Kentucky Kid. Rossi wird mir zu sehr überbewertet :hihi:.

Lassen wir uns überraschen.

fâbi.-

#240 Eastzide

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Posted 03 November 2007 - 19:08 Uhr

GP Valencia - Rossi bei Sturz böse verletzt

Valentino Rossi ist im Qualifying zum Großen Preis von Valencia böse zu Sturz gekommen und hat mehrere Brüche der rechten Hand erlitten. Der Superstar krachte nach einem Highsider in den Kies. Daraufhin wurde er zur ersten Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Start im Rennen ist fraglich.


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Rossi brach sich den rechten Unterarm, den Handwurzelknochen der rechten Hand sowie den kleinen Finger. Dass "Il Dottore" im Rennen an den Start gehen kann, sei eher unwahrscheinlich. "Allerdings hat er gesagt, dass er es probieren möchte", erklärte Rennarzt Claudio Costa. Da der Yamaha-Pilot nicht in den Kampf um die vorderen Startplätze eingreifen konnte, müsste er von Startplatz 17 in das Rennen gehen.

Der Unfall ereignete sich bei der Ausfahrt aus einer Rechtskurve, als Rossi nach bei einem Highsider von seiner Maschine geworfen wurde. Seine Yamaha überschlug sich dabei mehrmals und blieb völlig demoliert im Sand liegen. In einer ersten Reaktion nach dem Unfall sagte Rossi: "Ich habe sofort gemerkt, dass ich mir die Hand gebrochen habe. Ob ich morgen antrete, weiß ich noch nicht."

"In Assen bin ich im letzten Jahr auch angeschlagen an den Start gegangen", sagte Rossi, "damals ging es für mich jedoch um die WM. Dies ist hier nicht der Fall und die Frage ist, ob es Sinn macht, ein Risiko einzugehen."

Quelle: Eurosport