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Gewichtsverteilung In Kurven


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7 replies to this topic

#1 Michel

Michel

    Lehrling

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Posted 27 August 2007 - 14:08 Uhr

Hi Leute!

Hab mal 2 Fragen zur Fahrphysik in Kurven.

1. Bei einer Rechtskurve, nur das Gewicht auf die rechte Fußraste verlagern, oder auch etwas auf die
Linke?

2. Wieviel Gewicht auf das Vorderrad? Oder fast hauptächlich mit der Rückenmuskulatur abstützen, sprich Lenler nur leicht festhalten?

#2 dottore dottorowizcs

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    Bierbauchwiener

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Posted 27 August 2007 - 15:31 Uhr

wichtig ist: hände nur locker auflegen, brust raus, kreuz durchstrecken, kopf nach oben, weit vorausschauen, moped mit dem "arsch" spüren, innenknie nach vorn (ergibt sich aber, wenn du so oben sitzt)

#3 Andy83

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    Jägermeister

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Posted 28 August 2007 - 03:26 Uhr

Also mit den Rasten ist´s ein Streitpunkt. Manche Sagen Gewicht auf Innenseite, andere sagen spielt keien Rolle. Musst selber ausprobieren..

Zum gewicht: Optimal ist natürlich 50:50. Dass erreichst du etwa, wenn du sehr spät einlenkst und die ganze Kurve unter leichtem Zug durchfährst...

#4 speedy for devil

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Posted 28 August 2007 - 09:20 Uhr

hey;

also, erstmal, klar, den Lenker "Loker" halten, nicht irgend wie Verkrampft oder so.

Ich für meinen Teil (R6 Bj.2002) benutze die Füsse auf den Rasten zum MITEINLENKEN in die Kurve, und zur eventuellen Korrektur...soll heissen, in einer Rechtskurve kann ich durch leichten Druck links das Moped ein wenig beeinflussen....was ich nicht mache, ist dann in ner Rechtskurve weiter mit dem rechten Fuss "drücken"!
Wichtiger ist eigentlich die Verlagerung deines Allerwertesten auf dem Sattel.
Aber jeder macht es anders...ich denke nur, dass ich mein Moped so deutlich besser spüre und vor allem Händeln kann...ist wie beim scharfen anbremsen, wenn Du den Oberkörper aufrichtest, und deine Füsse weiter aussen auf die Rasten stellst, um dein Moped besser ballanchieren zu können. :boarey:

Probier es einfach mal aus, und dann wirst Du schnell merken, was dir am besten liegt.

bye


:regen: gibbet hier net

#5 R41d3n

R41d3n

    Lehrling

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Posted 09 September 2007 - 02:44 Uhr

Mein erster Post in diesem Forum :D Hi erstmal :D

Und nun zu der Frage.
Ganz einfache Physikfrage.
Wenn du auf die kurvenäußere Raste drückst kommst du durch die verschiedenen Umlenkpunkte deiner Kraft im Endeffekt bei einem Druck AUF den Reifen heraus, d.h. du drückst ihn auf die Fahrbahn.
Wenn du aber auf die innere Raste drückst drückst du den Reifen horizontal zur Fahrbahnoberfläche, provozierst somit das rutschen.
Somit würde sich aus der Logik heraus und auch aus meinem Gefühl beim Fahren auf die kurvenäußere Raste drücken. :)


Ich hoffe das es alles richtig ist und freue mich das ich nun zu euch gehöre :)

#6 Eckenwetzer

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    Niemalsbremser

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Posted 09 September 2007 - 16:44 Uhr

Sehe ich genauso, allerdings ist das oft gar nicht so leicht Druck auf die kurvenäußere Raste zu bringen. Wenn ich richtig zur Seite rutsche, hat man ja automatisch mehr Druck auf der inneren Raste, da man sich ja abstützen muss. Muss mich teilweise auch richtig konzentrieren um meine Füße richtig zu sortieren.

#7 sTyLe

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Posted 10 September 2007 - 16:42 Uhr

versuche auch immer etw. druck auf die äussere raste zu bringen, habe einfach das gefühl mich so nicht so einfach selber raus hebeln zu können.

#8 Markus

Markus

    Niemalsbremser

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Posted 10 September 2007 - 17:39 Uhr

Laut Keith Code Band II ist die optimale Gewichtverteilung in der Kurve 40% vorn und 60% hinten.

Durch "Druck" auf Lenker oder Fussraste ändert man an der Gewichtsverteilung Null. Das wird zwar oft geschrieben ist aber Blödsinn. Mehr Druck auf dem Lenker bekommt man z.B. nur dann wenn man einen Handstand darauf macht. Dardurch verschiebt sich der Schwerkunkt nach vorn.

Die Gewichtsverteilung wird von zwei Dingen bestimmt:

1.) Der Sitzposition (auf dem Sitz nach vorn oder hinten rutschen) Hierdurch verändert man den Schwerkunkt und damit die Gewichtsverteilung
2.) Der Beschleunigung oder Verzögerung (Bei einer Vollbremsung ist bei einem Sportbike ca 100% Gewicht auf dem Vorderrad)

Punkt zwei erreicht man in der Kurvenfahrt dadurch dass man leicht beschleunigt. Hierdurch entschteht ein Moment (Trägheitskraft (Masse x Beschleunigung) x Hebelarm (Schwerpunkt zu Kontaktpunkt Hinterradreifen-Strasse)), dass das Gewicht am Hinterrad vergrößert und das am Vorderrad verkleinert.

Laut Keith Code arbeit das Fahrwerk bei 60/40 % am optimalsten. Das spürt man auch da ein Maorrad unter Last in der Kurve besser liegt als ohne. Daher immer Gasregel beachetn, die besagt. Gas so früh wie möglich leicht aufziehen.

Unabhängig davon sollte man beim Hang off Fahren die Kurvenäußere Raste belasten, da man so bei der Innenseite das Knie freier schleifen lassen kann.

Die Profis (die meisten aus dem Forum und ich sicherlich auch nicht) steuern den Hinterradgrip damit, wievel Sie sich in die äußere Raste stemmen. Man sitzt dadurch nicht mehr wie ein "Sack" auf dem Sitz, sondern federt leichte Bodenunenebenheiten wie ein Reiter über das Knie zusätzlich aus. Hierdurch hat man eine zusätzliche oder verbesserte Federung was mehr Gripp aufbaut.

Leider fahren nur Rossi und Co in diesem Berich :abschied: