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Wann Ist Man Ein Guter Motorradfahrer `?


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11 replies to this topic

#1 Cowboy

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Posted 12 October 2004 - 15:17 Uhr

Hallo Leute,

hab ein wenig mit leuten gepostet und so und auch schon einige leute aus dem r6 forum getroffen. Da sich ja Motorradfahrer schon in kleine Gruppen zu bilden scheinen. Sieht man ja alleine schon auf nem Renntraining`s. Es gibt ja nicht um sonst die 3 katigorien bei Renntrainings...aber woher weiß man das man von sich sagen kann das man gut Motorrad fahren kann. Reicht es wenn man 10 Jahre durch Ortschaften fährt und kein Unfall hat `? Oder muss man den Reifen bis zur Kante abfahren damit man ein guter fahrer ist `? Aber was ist man dann wenn man mit dem Knie und der Fußraste in der Kurve schleift `? Ist man den dann schon Profi `? Würde mich gerne mal interessieren wie ihr das seht und was ihr eigentlich für ne Pflicht haltet wie gut einer seine Maschine beherrschen sollte.... danke



Cowboy

:ohrfeige: :ohnmacht: echt süß die Smile`s

#2 derKosta

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Posted 12 October 2004 - 15:35 Uhr

Ich finde ein guter Motorradfahrer hat sein Moped in jeder Lage im Griff.
Zeigt das was ein Motorrad aus macht: Schräglage und fährt vorallem Um- und Unfallfrei.

Fußrastenschleifenden Leute auf dem Ring die in der Stadt fast ihr Moped um die Kurve tragen gehören für mich nich zu dieser Gruppe.

#3 BeniR1

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Posted 12 October 2004 - 16:02 Uhr

Ich meine, daß man sich bei diesem Thema nicht eindeutig festlegen kann. Wenn jemand sehr sicher fährt kann er net Kurven wetzen bis die Felge schleift und wenn jemand richtig schnell auf der Strasse fährt muß es nicht unbedingt sicher sein. Auf der Rennstrecke , denke ich erkennt man am ehesten ob man gut fahren kann ( es kann ja niemand auf der Landstrasse hinter die nächste Kurve schauen und somit schließen sich dort schnell und sicher fahren aus). Aber wenn man sein Motorrad gut kennt und in brennzligen Situationen schnell und richtig reagiert ist man meiner Meinung nach recht gut. Wie überall: Übung macht den Meister.
In diesem Sinne VOR DEM ABSTEIGEN ANHALTEN
Gruß Beni :grins:

#4 r6max

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Posted 12 October 2004 - 22:57 Uhr

Gut ist alles eine sache der definition. manche fahrer interessiert die rennstrecke z.B gar nicht aber sicherlich haben auf der Landstraße was drauf. aber im großem und ganzem schließe ich mich dem beni an.

aber jeder soll so fahren wie er kann und möchte. das schlimmste ist der druck der gruppe. wenn die schneller fahren als du, lass sie doch es geht schließlich um dein leben. und die sache soll ja auch spass machen und wenn du immer nur an deinem limit fährst und schiss haben musst dass du in der nächsten kurve gleich liegst macht das auch kein spass.

also jeder fährt sein tempo und dann ist es auch egal wie "gut" er ist. die gruppe soll sich dem langsamsten anpassen und nicht umgekehrt.

@sebi: du alter achter schleifer, wo warst du heute? ich war dort.

#5 Cowboy

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Posted 13 October 2004 - 17:52 Uhr

War ein bissel kalt heute und meine Sparkies funken auch nicht mehr so richtig :-(

Im Frühjahr wieder, ist Morgen nochmal Terror-fahrten aufm Ring ?

#6 Micha

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Posted 28 October 2004 - 16:06 Uhr

Interessante Frage. Habe ich mir auch schonmal gestellt. Schwer zu beantworten.

Ein guter Motorradfahrer ist vor allem einer, der lange lebt.

Einer der auf der Straße sich und andere gefährdet ist IMO kein guter.

Gut ist, wenn man die Fehler, die andere auf der Straße machen, ausgleichen kann, so dass nix passiert.

Wenn man es auf der Rennstrecke ordentlich krachen lassen kann :zwinker:, ist das auch ein Zeichen dafür, dass man mit dem Motorrad umgehen kann. Macht ja auch viel Spaß und da ist es weniger gefährlich. Auf der Straße hat so eine Fahrweise aber nichts zu suchen.

Was Beni und R6max geschrieben haben, gefällt mir. :applaus:

#7 decide

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Posted 30 October 2004 - 13:50 Uhr

Servus

gute Frage...
Würd sagen, gut ist der, der erstmal seine Maschine kennt, er kan zb das Vorderrad so abbremsen, daß es kurz vorm blockieren ist UND er weiß dabei auch, daß es kurz vorm blockieren ist; ich kann das zb nicht so richtig einschätzen oder hab auch etwas Angst, wirklich mal zu blockieren...
Ansonsten schließ ich mich max und beni an...
Gruß, Andreas

#8 Gast-redone_*

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Posted 18 November 2004 - 08:38 Uhr

oder ist ein guter fahrer einer der glück hat und nicht angefahren wird von anderen???

#9 Jackie

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Posted 18 November 2004 - 09:01 Uhr

Ich finde, ein guter Fahrer kann auch in riskanten Situationen seine Maschine beherrschen, einen Sturz verhindern und richtig reagieren.
Er beherrscht seine Rennsemmel perfekt und weiss genau , wie sie reagiert.

Wenn jemand zu schnell in die Kurve fährt, reinbremst , sich aufstellt und doch noch den Bogen bekommt ,ohne in den Gegenverkehr zu donnern, das ist für MICH Fahrkönnen!

Fahrfehler machen wir alle ! :zwinker:
Ich denke durch Theorie kann man schon mal im Unterbewusstsein die richtige Verhaltensweise festlegen, ohne dass man bei Gefahr groß Nachdenken muss.
Bin auch schon zu schnell in die Kurve und hab nur gedacht :leg dich richtig rein, dann kommste rum und Finger von der Bremse! Deshalb ist an meinem Reifen auch noch ein Angstrand von 0,5 cm und meine eiserne Reserve.
Am Limit würde ich nur auf der Rennstrecke fahren!
:yeah:

#10 Gast-king of swing_*

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Posted 18 November 2004 - 09:30 Uhr

ein guter motorradfahrer ist für mich jemand der vor allem seine grenzen kennt und sich nicht von anderen animieren lässt über diese grenzen hinaus zu gehen. dessweiteren sollte ein guter motorradfahrer niemals andere oder sich selbst in gefahr bringen aber bei gefährlichen situationen immer ruhe bewahren und rationell reagieren.
egal ob auf der landstrasse oder auf dem ring bei einem renntraining.

bei einem rennen auf dem ring sieht die sache wieder ganz anders aus da geb ich alles und fahr ohne rücksicht auf verluste und kenne weder freund noch feind bei einer rennveranstalltung zählt für mich nur eins der sieg

#11 Java

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Posted 18 November 2004 - 16:34 Uhr

Ich denke wenn du 10 Jahre Landstraße hinter dir hast und das Unfallfrei kann man von einem Könner der Landstraße sprechen.

Auf der Strecke dürfte das anders aussehen. Ich dachte auch immer ich kann super fahren und vor allem auch sehr schnell. Das hat sich geändert als ich mit jemanden gefahren bin der es wirklich konnte.
Würde sagen wenn du einen deutlichen Angststreifen vorne hast bist Rennstrecken Anfänger.
Ohne Streifen Fortgeschritten und mit genügend Streckenerfahrung dann mal annähernd Profi.

#12 Gast-redone_*

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Posted 19 November 2004 - 08:59 Uhr

ich zähle mich als Anfänger, vielleicht nciht als schlechten aber einfach ANFÄNGER!!!
ich hab zwar meinen ersten satz reifen wirklich bis auf 1-max2 millimeter rundgefahren aber dennoch kommen einfach situationen zustande in denen ich noch nicht 100%-tig richtig reagiere!
Aber wer kann das schon der gerade mal ein 1 1/2 jahre fährt???
Bis jetzt muß ich sagen bin ich noch mit fast jedem mitgekommen doc ich lasse mich ungern in ein race ein, ich muß nicht posen, denn was hat man schon davon??? irgendwann übertreibt man es unt dann, wie es der zufall so will, passiert ein unglück und dem will ich entgehen!!!
mein dad ist früher rennen gefahren und sogar der sagt ich stelle mich erstaunlich gut an, aber das heißt ncohj lange nicht das ich gut fahren kann!!!
ich denke wer rennstrecke und öffentl. verkehrsgrund unterscheiden kann und dann auch noch in schwierigen situationen weiß wie man sich zu verhalten hat kann fahren!!! aber der spaß an der sache sollte immer das wichtigste sein und nicht auf biegen und brechen zu versuchen der schnellere zu sein!!!
gut fahren heißt nicht gleich der schnellste zu sein!!!
bitte versteht mich nicht falsch, das soll kein klugscheißer-gelaber sein sonder ich denke das ist REALITÄT!!!
:laola: