Ich sage gleich vorneweg, dass ich nicht der Elektrotechnik Held bin.
Eine Möglichkeit wäre, du nimmst zwei ADC's mit jeweils einer Auflösung von 4 Bit im Minimum. Die Ausgangssignale der beiden Wandler musst du dann noch über ein Gatter verknüpfen. Oder AND, OR oder sonstwas muss für deinen zweck geklärt sein. Da fällt mir ein, was für Signale willst du eigentlich umwandeln? Das schränkt die Möglichkeiten auch schon ein. Durch das Aufteilen in 2 Wandler teilst du deinen Messbereich auch in 2 Intervalle auf, aber das geht nicht für jede Anwendung.
Eine andere Möglichkeit wäre, einen 6 Bit Wandler zu nehmen. Aber ich vermute man hat dir nicht ohne Grund einen mit 5 Bit gegeben, damit du auch was zum Denken hast.
Was mir dann noch einfällt ist einfach nur Oversampling. Damit kann man de Auflösung schon erhöhen. Sollte sogar eine 1-Bit toleranz einhalten können.
Wenn du zB ein 12 Bit Signal hast und die vier Wandler mit je 10 Bit nimmst und aufaddierst, kommst du in der Summe ja auch nur auf 11 Bit Auflösung.
Im Prinzip gibt die das Oversampling eine Auflösung von sqrt(n)*Res(Wandler) - anders gesagt, Auflösung des Wandlers multipliziert mit Wurzel aus Bitanzahl.
Kann aber gut möglich sein, dass du nun viel stärkeres Quantisierungsrauschen bekommst, die Werte in falschen Quantisierunsintervallen landen, du die Samplingrate erhöhen musst etc.
Zu Oversampling und allen wichtigen Themen (SC-Filter, Sigma-Delta Wandler, Resampling blabla) findest du aber genug im Netz.
Vom Theoretischen her, kann ich mir auhch vorstellen (bzw es geht), dass du einfach die Binärdarstellung deiner Werte auf 6 Bit änderst und dann auf dem Bereich rechnest. Gibt dann natürlich einige überbelegte Intervalle. Wie du das handhabst, hängt aber wie gesagt von deiner Probelstellung ab.