ich glaub ich muss mal mit Baschti reden! *hehe* dann lachste net mehr mein Lieber!
Unser Tünnnnnnnnnnnnnnnnnnes Verein ;-)
#61
Posted 25 June 2009 - 17:49 Uhr
ich glaub ich muss mal mit Baschti reden! *hehe* dann lachste net mehr mein Lieber!
#62
Posted 25 June 2009 - 17:54 Uhr
#63
Posted 29 June 2009 - 15:20 Uhr
Präsi: Basti
Vize: Jetliner
Mitglied 3: Zausel
Mitglied 4: Sticky
Mitglied 5: Lissandro
Mitglied 6: Steffen
mitglied 7: naphets
EhrenmitGLIEDer: irmi+juanjupa
So und dann:
Ehrenmitglied 10: R6Nessi
Mitglied 11: Kronprinz
Noch Fragen?
Ach ja, und wann bekommen wir nun endlich unsere T-shirts *quängel*
Zausel+Jetti, kommt in die Puschen!!!
#64
Posted 29 June 2009 - 16:13 Uhr
#65
Posted 30 June 2009 - 07:02 Uhr
Boden gewischt mit dem anderen, oder was?
Also, Großauftrag für die T-shirt-maker:
1 Sticky
1 Steffen
1 R6Nessi (oder Schorle-Nessi
1 kRoNpRiNz (oder Prinz Bommel
Also, ran an die Buletten ... wit wit....
#66
Posted 01 July 2009 - 17:23 Uhr
#67
Posted 02 July 2009 - 04:58 Uhr
#68
Posted 02 July 2009 - 06:05 Uhr
Und wohin?
Schnuffi
Das ist kostbar...
#69
Posted 02 July 2009 - 08:42 Uhr
netten Verein hast Du da......
Grüsse aus dem Norden
#70
Posted 05 July 2009 - 19:47 Uhr
Tag 1: Fahrt durch die Hölle mit Happyend
Den Abend vor dem Anreisetag genoss ich mit gemischten Gefühlen ebenso wie gemischten Getränken. Der Wettergott sollte die Faust des Zorns zeigen! In hellster Vorfreude verließ ich die Arbeit früher als gewohnt. Meine Sexy wartete bereits beim Händler mit neuem Kettensatz und frischen Reifen auf mich und meine unerbittliche Gashand. Als ich meine Beine wieder um ihren wohlgeformten Tank schlung, waren wir wieder eine Symbiose aus ihrer Kraft und meiner Beklopptheit. Am Anfang zierte sie sich auf Grund ihrer neuen Bereifung etwas und bescherte mir wilde Kurvenritte im Stadtdschungel Münchens
Keine 10 Minuten später verließ ich die Straßen meiner Hood und befand mich in der Gaszone. Wir beide genossen den wilden und aufregenden Ritt, die Kleine freute sich sehr, wieder hart rangenommen zu werden und äußerte ihre Freude mit ein paar Wheelies. Doch unser Glück bestand nicht lange. Unerwartet blickte ich direkt vor uns in eine schwarze Wand. Ehe ich mich aufregen konnte, musste wir beide unser Bestes geben. Heftige Sturmböen peitschten uns entgegen, der Typ vom Wetter zeigte seine hässlichste Fratze! Regen überströmte uns, die Kleine kam mit ihren Reifen noch nicht zurecht und so entschied ich ihr eine Pause an einer überdachten Zapfsäule zu gönnen.
Über uns brach der Himmel zusammen, noch nie erlebten wir so etwas. Das Wasser bahnte sich seinen Weg über verstopfte Abläufe, stieg und stieg immer weiter. Nachdem ich mich, von anderen geschockten Leuten umgeben, halb entkleidete und die 1.7 Liter Wasser aus meinen Stiefeln goss entdeckte ich ein Bild des Grauens. Binnen Sekunden stand die Sexy auspuffhoch im Regenschlamm. Sofort versuchte ich sie vor dem Tod durch ertrinken zu retten. Anscheinend gelang es mir, denn Minuten später zogen wir umgeben von hellen Blitzen und ohrenbetäubendem Donnern weiter. Irgendwie war uns diese Reise nicht vergönnt. Die Sichtweite betrug Null, meine gute Laune sogar noch weniger. In der Ferne (was bei den Sichtverhältnissen ca 30 Meter waren) erblickte ich eine Scheune, wir entschieden uns sofort, dort zu rasten und abzuwarten. Mit unglaublichen 20 km/h näherten wir uns dem Unterstand. Der Platz dort war begrenzt und so musste die Trulla im Regen warten während ich meine Lungen mit Nikotin zu beruhigen versuchte.
Nach langen Minuten des Wartens wurde der Geruch der mich umgebenden Mülltonnen unerträglich und entschied, dass wir gucken ob wir es auch so schaffen. Mit vorsichtiger Hand gab ich ihr den Befehl los zu reiten, nach quälenden 50 Minuten im Regen, der Ritt glich einer Tour durch die wahrhaftige Hölle, klarte der Himmel auf. Irgendwann tankten wir neue Energie für die bevorstehende Fahrt im Trockenen. So ging es dann auch los und wir beide freuten uns wie die kleinen Kinder darüber, wieder den Rausch der Geschwindigkeit und das nervöse Vorderrad beim beschleunigen zu fühlen. Viel kann man hier nicht mehr sagen, die Fahrt lief dann wie geplant und machte teilweise auch wieder Spaß. Nach fast 4 Stunden erblickte ich das Anwesen von irmi und juanjupa. Zur gleichen Zeit gestaltete sich die Fahrt von Nessi auch sehr problematisch. Enthusiastisch bestieg sie am Nachmittag ihren „Scheissehaufe“ um ebenfalls dem Event der Events bei zu fröhnen. Anscheinend wollte auch sie jemand daran hindern und verursachte einen riiiesigen Stau aus dem sie sich kaum befreien konnte. Genervt musste sie die bedrückend Lange Standzeit über sich ergehen lassen, kam dann jedoch irgendwann wieder in Fahrt und gab ihrem Gaul die Sporen. Die 8 Zylinder ihres Rennwagens bewegten sich in Lichtgeschwindigkeit auf und ab, die Keramikbremsen glühten auf Grund ihrer wilden und unbarmherzigen Art des Fahrens. Wir waren uns sicher, dieses Höllenweib wird noch heute Abend zu uns stoßen und die fette fette Party so richtig aufmischen.
In der Zwischenzeit kam ich völlig durchnässt an und bat um Asyl. Freudig wurde es mir sofort gewährt. Nachdem ich mich wieder in trockene Gewänder gekleidet hab, bot mir der Herr des Hauses eine kühle Grüne Flasche eiskalten Gerstensaftes an. Oh ja, wie ich das brauchte nach all den Qualen und Strapazen der Anreise. Wir plauderten ein paar Minuten, als der Motor einer Luxuskarosse vor dem Haus erklang. Der Präsident gab sich die Ehre und besuchte uns wie angekündigt. Mit seinem typischen playboyhaften Sunnyboylächeln stieg er aus dem Bentley, nachdem ihm die Tür geöffnet wurde. Er hatte keine guten Nachrichten für uns. Am kommenden Tage musste er bei Sonnenaufgang bereits wieder fit sein um eine neue Dame in sein Königreich einzuführen. Wir ließen uns davon nicht entmutigen und wünschten ihm bei seinem Vorhaben alles erdenklich Gute und er konnte sich unserer vollen Unterstützung sicher sein.
Nachdem wir nun alle mit gekühltem Bier versorgt waren, erinnerten wir uns unserer Urtriebe. Als hätten wir in unserem Leben nie etwas anderes gemacht, entzündeten wir den Grill und erstaunten uns an der Pracht des Feuers. 3 Bier später (wir bemessen die Zeit ab jetzt nur noch in Bier, abhängig vom Sonnenstand kann 1 Bier von 5 bis 15 Minuten alles betragen) oder so, wurde dann lecker eingelegtes Fleisch auf den Rost gelegt, welch wohltuender Duft. Irmi tafelte nur das Beste auf für uns Männer. In guter und geselliger Stimmung saßen wir bei einander und speisten wie Gott in Frankreich *yam yaam*. Völlig übersättigt gaben wir uns erneut unserer gemeinsamen Leidenschaft hin – Bier. Die 2 unersättlich nach Spaß und Unterhaltung gierenden Kinder vom Anwesen überredeten uns schlussendlich zu ein wenig körperlicher Bewegung. Klar, kann der Verdauung ja nur helfen. Ehe wir uns versahen, befanden sich Basti und ich eingezäunt auf einem Untergrund der sehr weich war und das Springen sehr erleichterte. Die Kinder nannten es Trampolin oder sowas :O Nach eine kurzen Gewöhnungsphase sprangen wir umher wie junge graziöse Rehkitze! Voller Übermut machten wir Saltos, vorwärts, rückwärts, seitwärts und in alle anderen Richtungen. Völlig erschöpft wurden unsere geschundenen Körper aus diesem Trampolin getragen und zu Tisch wurden wir mit Bier und Fleisch aufgepeppelt.
Plötzlich zog ein Handy die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich. Nessi erklärte, dass sie der Hölle gerade noch entflohen sei und nun den Weg nicht fünde (klar, Frau und Orientierungssinn...der wahre Grund ist aber, die 0.6 kg eines Navis verschlechtern die Performance ihres Rennautos zu sehr). Mit kurzen und prägnanten Anweisung wurde sie von irmi zu uns gelotzt und vor lauter Glück hielten wir uns dann alle im Arm. Ich habe es keinem verraten, aber in diesem Augenblick war ich den Tränen nah...
Sofort kümmerten wir uns um Nessi, brachten ihr gegrilltes Tier und mischten ihr die besten Schorlen östlich von da wo sie wohnt. Der Abend konnte endlich beginnen. Musik wurde angestimmt, angeregte Gespräche fanden statt und Getränke gab es auch.
Unterdessen verschwand die Sonne in einem prächtigen Rot umgeben von weißen Schäfchenwolken hinter den Bergen, die man vom Anwesen der Gastgeber sehen konnte. Es war nun an der Zeit, die Kinder weg zu bringen. Wir blickten uns alle an und begannen zustimmend zu nicken, jeder wusste was die Stunde geschlagen hat. Irmi machte sich auf den Weg und wollte den lustigen Alf mitbringen, Alf ist ein stattlich geformter brauner Labrador. Seine bloße Erscheinung treibt einem Schauer über den Rücken und die Nackenhaare stellen sich auf wenn man dieses muskulöse Hundeviech vor sich sieht. Transportiert wurde er im Rennwagen von Nessi, denn auch Alf liebt die Geschwindigkeit. Als er schwanzwedelnd auf uns zu lief, stellten sich uns die Nackenhaare aber mehr wegen seinem Gestank auf. Anscheinend jagte er wieder Pferde und verirrte sich in einem Misthaufen oder so. Mit viel Mühe und Shampoo war er dann aber wieder erträglich. Unterdessen wurde uns Mitglied Sticky via Webcam dazu geschaltet. Er sah uns den ganzen Abend beim Trinken und Blödsinn machen zu. Ebenfalls wurden andere Mitglieder angerufen und telefonisch über unsere Aktivitäten unterrichtet. Basti und ich leinten Alf an. Er sollte uns Schutz geben, auf dem Weg zum einzigen Zigarettenautomaten im Dorf. Finstere Gestalten kreuzten unseren Weg, aber keiner traute sich auf zu mucken! Alf du bist super.
Bereits geschätzte 200 Meter vom Anwesen entfernt erhörten wir Nessis liebliche Stimme. Sie leitete uns den richtigen Weg. Völlig außer Atem und schwitzend wollte ich dann den Pool probieren. Während das Bier floss, entschwand ich der heiteren Runde und zwang mich in die Hawai-Badehose (die einen Flaschenöffner in der Tasche hat!). Ich war bereit zu tun, was getan werden musste. Außerdem stand am nächsten Tag der Arschbombenwettbewerb an und es galt die harte Konkurrenz zu schlagen. Ich machte mich mit den Gegebenheiten wie Wassertiefe und Temperatur vertraut und begann mein Training mit ein paar Schwimmversuchen. Alles lief wunderbar und so zeigte ich der zuschauenden Konkurrenz ein paar Arschbomben, natürlich nicht meine Besten, die sollten sie erst am Wettkampftag erzittern lassen.
Angenehm erfrischt und mit Zuversicht für den morgigen Tag ging ich aus dem Pool und zelebrierte weiter. Jetzt wurden härtere Geschütze aufgefahren. Die bildhübschen Damen vergnügten sich anfangs noch mit Schorle, doch als ich den Jäääääga auftischte, waren sie auch dabei. Ich erbat irmi um ein paar Gläser um dieses edle Getränk zu genießen, natürlich nahmen wir die großen Gläser
Ich umfasste diese eiskalte grüne Flasche, öffnete den Verschluss während Perlen aus geschmolzenem Wasser über meine Finger glitten. Es wurde angestoßen und da war er wieder, dieser lieblich-süßliche Geschmack am Gaumen. Man muss schon sagen, der Jägermeister hat ein sehr blumiges Bouquet und einen vollen Abgang. Es muss angemerkt werden, dass der Präsi allen Versuchungen widerstand und, naja man kann das schon so sagen, nüchtern blieb. Dafür entfachte er erneut das Grillfeuer und legte Würste und Fleisch drauf. Da er nicht alleine speisen sollte, half ich ihm mit dem Verzehr und erbrachte sogar das Opfer, dass es mir danach nicht mehr so gut ging. Die Folgen erzähl ich aus Ästhetikgründen einfach mal nicht
Irgendwann zwischendrin bat ich juanjupa MotoGP Training an zu machen. Wie es sich gehört, wurde auf einem 1A Beamer geglotzt und Basti und ich begannen das Fachsimpeln. Am Schluss stand fest, wir sind sehr talentierte Fahrer und würde die MotoGP richtig aufmischen wenn man uns mal so ein Renneisen zwischen die Schenkel klemmen würde! Ein paar Bier(minuten) später überkam mich große Müdigkeit und mein Magen rebellierte auf heftigste. Also entschloss ich mich schweren Herzens mein Schlafgemach auf zu suchen. In meiner Suite befand sich sogar ein eigens für den Arschbombenwettbewerb gebautes Fitnessstudio. Da bleibt kein Auge trocken.
Ich schloss die Augen und entschwand ins Traumland, der Präsi wachte noch eine Weile über mich, bis er sicher war, dass ich die Nacht überstehe. Ich glaub, dann war der erste Abend wohl auch bald rum und mir wurde aus Insiderkreisen berichtet, ein Kasten Bier, eine Flasche Jägermeister und 3 Weinflaschen seien verschwunden :O
Ich bekam nichts mehr daovn mit, denn in meinen Träumen kämpfte ich schon wieder mit Rossi um jede Hunderstelsekunde! Mein Schlaf wurde am Morgen abrupt unterbrochen, als Nessi beim Umdrehen im Nachbarbett die Hand entwischte und mehr oder weniger zärtlich mein Gesicht traf....
#71
Posted 05 July 2009 - 19:56 Uhr
war echt geil zu lesen, hast du fotos von deiner "vollcross" gemacht, nachdem die kleine so eingesaut war.
freu mich schon total den tünnes verein wieder zu sehn und auf dich steffen, wenn du im august zu uns kommst!!!!
#72
Posted 05 July 2009 - 19:56 Uhr
#73
Posted 05 July 2009 - 20:05 Uhr
Du hast doch langeweile Steffen
![]()
. Denis Geld ist überwiesen
nee steffen hatte keine langeweile, aber lesen tut ihr ja auch gern, lol, wollten euch nur etwas teilhaben lassen
#74
Posted 05 July 2009 - 20:08 Uhr
Aber das Wasser stand auf einmal ungelogen so hoch dass es mir in den Auspuff gelaufen ist :o
August geht die Party ab sagt man
Achja, Bericht von Tag 2 aka samstag und tag 3 (heute die Abreise) folgen morgen
#75
Posted 05 July 2009 - 20:50 Uhr
Damit man sich auch etwas drunter vorstellen kann.
Wie vorhin schon gelesen, war ein echt geiler Abend / WE, hoffe am nächsten Treffen sind alle dabei,
Heil Tünnes
teil 2 der Bilder Tag Freitag
#76
Posted 05 July 2009 - 21:45 Uhr
#77
Posted 05 July 2009 - 22:30 Uhr
hübsche bilder, freu mich so euch wieder zu sehn.
Edited by Lissandro, 05 July 2009 - 22:34 Uhr.
#78
Posted 06 July 2009 - 07:00 Uhr
Der Samstag begann eigentlich, wie der Freitag endete – mit einem sehr flauen Gefühl im Bauch. Und dann kam ja noch dazu, dass ich mich genau
in der Flugbahn von Nessis Handrücken schlafen legen musste. Sowas aber auch...nach dem nicht so freundlich Blick weil sie wohl auch
aufwachte von der Schlägerei, entschied ich mich dann schnell abzuhauen.
Auf der mit Sonne überfluteten Terrasse wurde ich schon von irmi empfangen und hab gleich mal paar Arzneimittel bestellt. Wurde alles
pünktlich und zu meiner vollen Zufriedenheit geliefert. Nur das etwas klumpige Riopan hat mir nicht so gemundet.
Dann lagen wir in der Sonne und unterhielten uns ganz lustig. Ich lag aber wohl eher nur da und gab komische Laute von mir bis die
Medikamente wirkten. Als dann Handy anfing zu klingeln zuckte ich trotzdem noch zusammen. Die Stimme eines kleinen unschuldigen Kindes war zu hören. Er bat Mama drum doch bitte wieder abgeholt zu werden. Schließlich lag heute auch noch ein Fußball-Battle zwischen ihm und mir vor uns. Außerdem wollte er dringend eine Revanche im Trampolin. Also zog irmi ihre Lederhandschuhe an und fuhr mit quietschenden Reifen los. Ich lag noch ahnungslos rum ohne zu wissen was der Hund plante. Die Sonne kitzelte in der Nase, eine leichte Briese vom Meer strich über mein Näschen hinweg. Und dann wurde es dunkel. Alf dachte sich wohl, wenn nur der Steffen wach ist, geh ich halt mit dem kuscheln. Und so sprang er etwas ungestüm auf meinen nicht so fitten Bauch. Wenn einem eh nicht gut ist, hilft so ein 40 kg Hund nicht wirklich bei der Genesung
In der Ferne hörte ich schon einen Motor aufheulen. Alles klar, irmi kommt zurück. Der Tisch wurde wieder festlich aufgedeckt und von
Kaviar bis Champagner konnte alles genossen werden. War klar, dass dann Jürgen und Nessi auch mal aufstehen
gut gelaunt und ich war froh, dass der Kampf mit Nessi nach der ersten Runde mit Sieg für sie vorbei war.
Nach dem Mittagsfrühstück wurden dann alle etwas munterer und das bunte Treiben begann. Ich nahm die Fußballherausforderung an und kickte mit dem kleinen Spitzbub um die Wette. Natürlich ist es unfair, 6 Jahre gegen 24 Jahre...aber der Sieg ging dann doch ganz klar an mich (den
Außenseiter). Tsubasa Ozora wäre neidisch geworden bei der Zaubershow, die ich mit dem Ball veranstaltete. Nach Atem ringend und ohne mir die Beine gebrochen zu haben, kroch ich zur Terrasse, aber keine wollte meine von Erschöpfung verhärteten Oberschenkel massieren. Pffff dann eben nicht. Hab mich dann von der Gruppe entfernt und fing an, meine Sexy zu putzen. Die Gute musste am vergangenen Tag soviel Leid
über sich ergehen lassen, da wurde sie von mir mit einer Beautybehandlung belohnt. Ja, dieses neue Gewand, ohne Regenspritze,
ohne Felgen die von Schlamm beschmutzt sind, stand ihr ausgezeichnet. Ein wunderschöner Anblick, der blaue in der Sonne funkelnde Lack. Sie
sah so kühl aus, man hätte eine Sonnenbrille gebraucht um sich die Netzhaut nicht zu verblitzen!
Zufrieden stand ich vor der Garage und betrachtete meine Leistung. Nichts konnte mir etwas anhaben, weder die Bremsen die mich von oben
bis unter zerstechen wollten, noch die Kinder, die mich heimtückisch mit dem Gartenschlauch zu bewässern versuchten.
Und dann geschah es, eine Stimme von über mir befohl mir ihr Auto zu putzen. Es war Nessi! Ich hatte keine Chance abzulehnen, sie ist größer und stärker als ich und hält Titel in verschiedenen Kampfsportarten. Natürlich war es mir eine Freude, ihren Rennwagen zu putzen. Diese geilen 21“ Carbonfelgen, das Leichtbauchassis, eine markant sportliche Linienführung prägen dieses Wunderwerk der Automobilkunst. Sanft wischte ich über den
überdimensionierten Heckspoiler (ja, der muss so groß sein wegen dem Anpressdruck auf der Hinterachse!) und achtete darauf, keinen Schmutz
zu übersehen. Zum Ende hin fragte ich sie, ob ihr das Resultat meiner Arbeit gefalle. Aus 10 Metern Entfernung wies sie mich darauf hin,
dass am den riesigen Ladeluftkühlern für die BiTurbos noch Fliegen hängen und ich den Unterboden nicht gescheit geputzt hätte. Aber heute
ließe sie nochmal Gnade walten. Puuuhhh damit war meine Arbeit getan und ich stieß wieder zur Gruppe zurück. Die Erwachsenen lagen auf der
Terrasse, genossen die Sonne und die 2 Kinder holten uns Getränke und Knabbereien. Herrlich, wenn Kinder noch wohlerzogen sind.
Aber halt mal, sauberes Motorrad, Sonnenschein und zu allem Überfluss nüchtern? Na klar, rein in den Kombi und zeig der Sexy mal, wer hier dicke
Cohones hat! Perfekte Bedingungen, heißer Straßenbelag, der richtige Luftdruck und das Gefühl der König der Welt zu sein, wenn die 4
Zylinder unter mir laut schreien. Da stand ich nun in Sicherheitskleidung und verabschiedete mich. Von den Daheimgebliebenen
wurde mir eindringlich geraten, vorsichtig zu fahren. Klar, mach ich doch. Maschine warmlaufen lassen und dann das übliche Prozedere. Helm
auf, draufsetzen, Visier runter, Handschuhe an, Visier hoch und nochmal prüfen ob nichts zwickt und zwackt wo es das nicht soll. Fühlt
sich gut an. Kupplung ziehen, Gang rein und unter tosendem Applaus der Menge ging 's los. Ich machte mich daran, die Fränkische
Seenlandschaft zu erkunden. Kaum war die Bahn frei, hab ich schon auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. So machte das Fahren wieder richtig Spaß…Kurve anpeilen, den spätesten Bremspunkt schätzen und dann in die Eisen als würde man den übelsten Stoppie machen wollen, Oberkörper vom Tank heben und das Knie raus…kkrrrrrrrrrrr…oh und schon am Scheitelpunkt vorbei, logo jetzt wieder das Altbekannte…sofort den Gasgriff vergewaltigt. So zog sich das Spiel hin und her, bis ich endlich an einem schönen Flecken Erde namens Brombachsee ankam. Eine traumhafte Kulisse bot sich auf. Blauer Himmel mit Schäfchenwolken, die Sonne ließ den Horizont hinter dem heißen Asphalt verschwimmen und dann noch der Sandstrand und die Schar von kleinen und etwas größeren Luxusyachten. In meinem Kopf erklang auf einmal die Titelmelodie von Baywatch und ich sah mich schon in einer roten Bademeisterhose eine vollbusige Blondine und ihre andere vollbusige rassige Latinofreundin mit einer Mund zu Mund Beatmung wiederbeleben. Leider kam dann die nächste Kurve und forderte meine Aufmerksamkeit. Naja gut, weiter geht’s zum nächsten See, vielleicht wird meine Rettungsschwimmerausbildung dort mehr benötigt. Heute lief es doch super mit dem Fahren dachte ich mir und ebnete mir den Weg durch eine Wand von Fliegen und Käfern. Wo war ich hier eigentlich? Keine Ahnung, aber die Tankleuchte deutete mir, dass meine Kleine schon wieder was zu trinken will. Gerade wollte ich ihr den mächtigen Metallrüsseln einstöpseln als es hinter mir bollerte. Ein Kollege auf seiner R1 wollte den Tag wohl auch nutzen und sich beim Fahren den Pelz bräunen, so verzichtete er auf das Leder und schützte seine Haut lieber durch Sonnencreme. Nein, so ein Höllenhund ist nicht meine Kragenweite und nachdem ich ihm verwegen zum Abschied zunickte trennten sich unsere Wege.
Ich fuhr einfach mal ins Blaue und guckte wohin es mich verschlägt. Wie sich 5 Minuten später rausstellte, fuhr ich wohl eher ins Schwarze, in eine schwarze Gewitterwand. Oh man das war doch wohl ein schlechter Scherz lieber Wettermann? Vor mir zuckten Blitze vom Himmel dem Boden entgegen, der Wind schien Bäume entwurzeln zu wollen und ich mittendrin statt nur dabei. Wozu hatte ich eigentlich vor 2 Stunden geputzt…. Um das hier abzukürzen, ich wurde wieder nass, das Motorrad wieder dreckig. Aber wenigstens konnte ich die Reifen mal einem ausführlichen Regentest unterziehen
Die Sonne guckte schüchtern hinter den dunklen Wolken hervor und ich wusste was meine nächste Mission war. Zuerst bereitete irmi den Teilnehmern des Arschbombewettbewerbs 2009 eine nahrhafte Sportlermahlzeit mit viel Proteinen und Kohlehydraten. Die Tribünen im Stadion füllten sich langsam, während ich meditierte um zu der mentalen Stärke zu finden um dieses hochkarätig besetzten Wettkampf für mich zu entscheiden. Nachdem alle Teilnehmer ihre Badesachen anhatten begann das Aufwärmprogramm mit ein paar Bahnen Rückenschwimmen. Natürlich versuchten die Konkurrenz den Favoriten (das bin diesmal ich) schon vor dem Wettkampf aus dem Rennen zu schmeissen. So war ich auf einmal von 3 Leuten behangen – 2 Kinder auf dem Rücken und Nessi am Hals – und ich kämpfte gegen das Ertrinken an. Der Wettkampf begann endlich und Nessi legte eine saubere Arschbombe vom 17 Meter Turm hin. Wow, es würde nicht leicht sein hier zu gewinnen wusste ich, als ihr graziöser, vom Kampfsport gestählter Körper durch die Wasseroberfläche glitt. Gleich beim ersten Sprung musste ich volles Risiko gehen. Auch ich schaffte einen super Sprung. Die 6 und 9 jährige Konkurrenz spielte hier nicht mehr in unserer Liga. Knisternde Spannung lag in der Luft, zusehende Omas waren dem Herzinfarkt nahe als wir uns dem letzten Sprung näherten.
Was soll ich sagen, keine Chance gegen Nessis Arschbomben. Gratulation!
Kurzerhand entschieden wir uns, irmi auch in den Pool zu werfen. Sollte das hier noch ein Wet T-Shirt Contest werden? Ja, es sah ganz so aus. Auch jürgen ließ sich nicht 2 mal bitten und fand voll bekleidet den Weg ins Wasser. Hahaha, sein Gejammer über nasse Schuhe war aber kaum zu ertragen.
Nach dem Duschen fand man sich wieder auf der Terrasse ein und plauderte angeregt. Ich schielte aus dem Augenwinkel immer zum Beamer rüber, wo meine Rennfahrerkollegen Stoner und Co das freie Training vor dem Qualifying vollführten. Ja, die Rundenzeiten könnte ich auf fahren schoss es mir durch den Kopf. Aber heute war meine starke Hand beim einarmigen Reissen in der Halbliterklasse gefragt. Ein eisgekühltes Fass edlen Bieres wurde angezapft. Ein absolutes Gedicht kann man nur sagen! Während jürgen und ich langsam anfingen, hatten die Weiber schon wieder 2 Flaschen Weinschorle geleert glaub ich :O Bei Speis und Trank wurde es immer später. Eine weitere Geschicklichkeitsprüfung stand an. Meine Paradedisziplin Jenga sollte gespielt werden. Wer das nicht kennt, da muss man so einen Turm aus Holzklötzen bauen. Am Anfang lief es sehr gut, doch später konnte ich dem Druck der Gegner nicht mehr stand halten und verlor ein ums andere Mal.
Völlig entnervt und mit zitternden Fingern brach ich das Spiel ab.
Nun war es Zeit, die Kinder ins Bett zu befördern, was irmi dann mit einer gute Nacht Geschichte auch tat. Während dessen fachsimpelten Nessi und ich über Motorradtouren, über die Alpen und rasierte Kater :o (das letztere ist nicht mein Spezialgebiet).
Als wir wieder vollzählig waren, wurde es Zeit, den jetliner mal anzurufen und ihm mitzuteilen was so abgeht. Irgendwie weiss ich nicht mehr was wir da geredet haben, aber er hielt uns komischerweise für betrunken.
Mit dem Trinken haben wir dann auch weitergemacht und inzwischen war es an der Zeit, die Moto GP Quali zu gucken. Extremste Schräglagen versetzten uns in Staunen und als Lorenzo kurz vor Schluss highsidete, ging ein Aufschrei durch die Menge. Auaaaaa, auf den Schock gabs erstmal Jägermeister.
Irgendwie neigte sich das Bierfass auch dem Zustand völliger Leere entgegen und auf der Suche nach neuem Stoff entdeckte ich ein paar Fingerfarben.
Damit lässt sich bestimmt was anstellen. Original Football-Kriegsbemalung wurde aufgesetzt und irmi entschied sich für eine Gesichtsbemalung, da wäre selbst der lustige Clown aus SAW vor Schreck umgekippt :O
Ein paar Bierminuten später musste der Krempel auch wieder abgewaschen werden, und so fanden wir wieder mal den Weg in den Pool. Irgendwie hatten wir kaum noch trockene Sachen. Auch der Pool musste etwas leiden als einige Gäste versuchten, etwas ungestüm reinzukommen. Gefühlte 7000 Liter ergossen sich über der Terrasse und ich bekam Angst, dass Stühle und Tische davon schwimmen würden. Ging zum Glück alles gut und es warne keine Verletzten zu verzeichnen. Nach erneutem Duschen traf man sich wieder am Ort des Grauens und begann mit der Leerung der restlichen Flaschen. Ging schneller als erwartet muss ich sagen. Ein bisschen Schwund hat man ja immer bei so was und von Erschöpfung des überaus harten Tages geplagt, beschloss jürgen kurzerhand mal auf dem Rücken von irmi ein Nickerchen zu halten, wovon er uns mit lautem Schnarchen überzeugte
Es war aber eh schon spät und nachdem alte Leute ja nicht so lange wach bleiben sollen, gingen irmi und jürgen dann auch ins Bett.
PS: der größte Dank des Tages geht an Nessi, die mir den versprochenen Gurkääääsalat gemacht hat. Und der war super duper lecker!
Nessi und ich blieben noch wach und es wurde zu In Flames geheadbangt
Hielten wir aber auch nicht lange durch und es wurde Zeit den Sandmann zu besuchen. Hoffentlich werd ich nicht wieder wachgeprügelt…
Edited by Steffen_, 06 July 2009 - 11:47 Uhr.
#79
Posted 06 July 2009 - 20:31 Uhr
#80
Posted 07 July 2009 - 06:45 Uhr





