Ich habe die Mopete als Rennstreckenumbau juste gekauft und wie es meist so ist,
kann man eine aussagekräftige Probefahrt mangels Anmeldung meist vergessen.
Also war mein erster Test am 25.Sept. in OSL.
Die Yam lief vom Motor her prima. Allerdings empfand ich die Schaltung als sehr störrisch und hackelig.
Habe mich noch nie mit einem Motorrad so oft verschaltet, bzw. bekam beim Hochschalten den Gang nicht rein.
Aber nach einigen Anpassungsarbeiten an der Schalthebelstellung klappte es leidlich.
Was ich aber nicht in den Griff bekam, war ein Kniewinkel, der es mir auch in meinem hohen Alter (fast 50) erlaubt/ermöglicht,
nach dem Schalten und vor der Kurve die Fusspitze auf die Raste zu bekommen.
Hab mir in den ersten Runden fast meine neuen Daytonas weggeschliffen.
Wurde zwar später etwas besser, aber auf Dauer kein Zustand.
Normalerweise müsste ich jetzt sagen, R6 weg und was "gemütlicheres" her. Aber die R6 ist schon klasse.
Bin gleich im 3. Turn 4 sek. schneller gefahren als mit meiner alten 750er Gixxer
Zu den Fakts:
Es ist eine andere Rastenanlage verbaut, weiß aber nicht genau welche (vermute mal eine Harris, da die Yam aus England kommt)
Was bleibt mir an Alternativen?
Diese Adapterplatten, die aber nach unten nur 1cm bringen in Verbindung mit "Aufpolstern" des Sitzes (anstatt einer Mossgummiauflage 2 oder 3?
Oder gar die originale Rastenanlage wieder montieren (die ich aber nicht habe)?
Oder eine ganz andere, komplette Rastenanlage kaufen?
Oder kann ich mich auf den Kopf stellen und werde bei meiner Größe (ca.195cm) mit meiner R6 nicht glücklich?








