Zeitungen sind häufig auch nur gekaufter Journalismus, egal ob Helme, Reifen oder was auch immer.
Der Reifendienst, der ein größeres Kontingent an Bridgestone Reifen erworben hat, wird Dir auch sagen, dass die besser sind als Pirellis, da dort seine Gewinnspanne größer ist.
Reifenstests sind eigentlich nicht aussagekräftig, da jeder Reifen von Motorradtyp zu Motorradtyp anders funktioniert. Meine Supercorsas sind auf der R6 mit dem Fahrwerk für die Renne fantastisch, auf der KTM Superduke mit Serienfahrwerk auf der Straße ist es teilweise wie ein Tanz auf rohen Eiern, da die Maschine zu nervös und fast schon zu agil ist.
Das gleiche bei den Helmen. In der PS hat der X-Spirit II am schlechtesten abheschnitten, was die Crashtestwerte anging. In England hingegen wurde ihm von staatlicher Seite via SHARP Test 5 Sterne gegeben, X-Lite und der Arai (wurde ja nicht gestetst) haben nur 4 Sterne bekommen.
http://sharp.direct.gov.ukMichelin Reifen waren angeblich unfahrbar auf dem Testmotorrad aber außerhalb Deutschlands fahren viele Leute Michelin und sind sehr schnell unterwegs. Ist er also nun ein schlechter Reifen oder hat nur das Serienfahrwerk nicht ausgereicht bzw. war die Abstimmung fehlerhaft???
Die Disskusionen kommen auf, weil die Pilot Powers (und wie sie alle heissen) ein zu sportliches bzw. rennmäßiges Images haben und sich bei normalem Wetter nicht für die Rennstrecke eignen. Die Leute fahren morgens mit Reifen tolle Rundenzeiten und wenn Mittags die Sonne auf die Strecke knallt, fliegen sie reihenweise auf die Fresse und schmeißen ihre 10.000€ Motorräder weg, weil der Reifen plötzlich und unverhofft die Haftung wegen zu hoher Temperatur verliert und sie sich 300€ für ein paar Rennpellen sparen wollten.
Wäre ich Veranstalter, würde ich solche Reifen auf trockener Strecke über 15 Grad verbieten.