hm, das beschreibt ja nur das Problem wenn man auf unebener Fahrbahn unterwegs ist.
Da ist es ja klar, wenn man zb beim rausbeschleunigen auf eine Bodenwelle trifft und das Fahrwerk zu hart gefeder oder zu hart gedämpft ist, federt das Rad nicht ein und der Reifen muss die auftretenden Kräfte selbst schlucken. Dabei kommt er an die Grenzen seiner Belastbarkeit/ Haftung (befindet sich in der Randzone des Kamm'schen Kreises) und radiert Striche auf den Asphalt.
Prinzipiell radiert ein Reifen ja nur dann Striche wenn er entweder schneller oder langsamer abrollt als er sich in dieser Richtung fortbewegt (extrem: blockieren, durchdrehen, seitliches wegrutschen), er also am Asphalt reibt. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Reifens mit der des Untergrundes übereinstimmt, passiert ja nix.
Es sei denn der Reifen ist klebrig (Haftreibungswert > 1) und der Asphalt sehr rau, sodass sich der Gummi des Reifens sich im Asphalt verhakt und dort hängenbleibt (vom Reifen abreißt).
Man malt also generell nur dann Striche wenn der Asphalt vom Reifen Gummi abschabt und bei ebener Strecke ist das (m.M.n.) nur wenn:
- Reifen zu heiß (Reifen wird "flüssig", der Zusammenhalt der Gummimoleküle untereinander sinkt)
- Reifen muss hohe Kräfte übertragen und hat Schlupf (reibt über den Asphalt und der Gummi wird abgeraspelt)
Zumindest kläre ich mir das so...
Korregiert mich wenn ich Blödsinn laber
Edited by MODern, 08 March 2013 - 15:41 Uhr.