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Setup Mit Rennreifen ?


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10 replies to this topic

#1 daniel DTS-KAB

daniel DTS-KAB

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Posted 05 September 2006 - 20:44 Uhr

Attached File  clubbild.bmp   186.32KB   192 downloadsAttached File  clubbild.bmp   186.32KB   192 downloadshat jemand von euch ne ahnung was ich am setup der R6 RJ03 grob verändern muss damit ich mit rennreifen auf der strecke gut klar komme???
habe gehört durch den hohen gripaufbau mit slicks müsste man das fahrwerk optimieren.....
über erfahrungsberichte wär ich euch dankbar!
gruss und kette

#2 Eckenwetzer

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Posted 05 September 2006 - 21:26 Uhr

Also ob du mit Straßen- oder Rennreifen auf der Renne unterwegs bist ist dem Fahrwerk generell gesehen egal. Auf jeden Fall solltest du die Zug- und Druckstufe deutlich erhöhen. Federvorspannung ist für Straße und renne paktisch gleich.
Jeder Rennreifen hat unterschiedliche Eigenschaften die sich aufs Fahrwerk auswirken, daher müsste man das Fahrwerk an jeden Reifen feinoptimieren. Aber wenn man sein Rennstreckensetup gefunden hat, kann man das für jeden Reifen beibehalten oder hattest du vor kommende Saison in der IDM zu fahren? ;)

#3 Darkness

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Posted 06 September 2006 - 17:45 Uhr

Servus ! ! !


Ist ist auch ziemlich viel von deinem Fahrstil abhängig. Am besten beim nächsten Renntraining mal einen Fachmann beauftragen der sie dir so umgefähr mal einstellt und dann einfach ein wenig ausprobieren. . .

Mfg Darkness

#4 daniel DTS-KAB

daniel DTS-KAB

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Posted 07 September 2006 - 16:51 Uhr

jo,in der IDM zu fahren wäre schon ne schöne sache,leider fehlt mir das nötige kleingeld
achja,die zeit fehlt mir auch,denn um bei den jungs mitfahren zu können müsst ich schon das ein oder andere minütchen mehr investieren für trainingszwecke.......

#5 Kobajashi

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Posted 19 September 2006 - 21:58 Uhr

Also ich behaupte jetzt mal das selbst bei dem Standardfahrwerk wie zum Beispiel wie bei meinen Bock Rj 11 mit dem Setup des Serienfahrwerks sau schnell fahren läßt, dabei harmoniert es bisweilen mit den Super Corsa pro sowie mit Sc Mischungen sehr gut und schön neutral bis in tiefste Schräglagen ohne Probleme allerdings auf der Renne mit aufreißendem Hinterrrad und dadurch weniger Gripp...... aber mit den Bridgestone Slicks harmoniert es sehr gut allerdings ist ein Lenkungsdämpfer kein Fehler beim schnellen Umlegen, ist aber trotzdem sehr gut noch zu beherschen....


Greetz

#6 Markus

Markus

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Posted 20 September 2006 - 11:46 Uhr

Also ob du mit Straßen- oder Rennreifen auf der Renne unterwegs bist ist dem Fahrwerk generell gesehen egal. Auf jeden Fall solltest du die Zug- und Druckstufe deutlich erhöhen. Federvorspannung ist für Straße und renne paktisch gleich.
Jeder Rennreifen hat unterschiedliche Eigenschaften die sich aufs Fahrwerk auswirken, daher müsste man das Fahrwerk an jeden Reifen feinoptimieren. Aber wenn man sein Rennstreckensetup gefunden hat, kann man das für jeden Reifen beibehalten oder hattest du vor kommende Saison in der IDM zu fahren? ;)


Wenn es dem Fahrwerk egal ist, warum soll ich es dann verstellen? Das vertstehe ich nicht.

Sollte dein Fahrwerk serienmäßig sein, so empfehle ich folgende generellen Änderungen:

1.) Druckstufe erhöhen vorn und hinten da das mehr Feedback bringt und Komfort keine Rolle spielt.
2.) Negativfederweg hinten von 30% auf rund 15% reduzieren. Durch die höheren Fliehkräfte in den Kurven sackt das Fahrwerk tiefer ein. Hierdurch kann es je nach Fahrergewicht dazu kommen, dass der Schwingendrehpunkt unterhalb der Verbindungslinie Hinterradachse/Ritzelwelle kommt. Ist das der Fall so zieht sich die Schwinge beim Gasgeben am Kurvenausgang noch tiefer in die Federung. Man verliert dann Grip und das Motorrad fährt große Bögen.


Bei der neuen R6 trifft das oben gesagte weniger zu da das Fahrwerk schon aus dem Laden sozusagen eine Rennabstimmung hat. Die Federhärte ist deutlich größer und die Schwingenachse wurde weiter oben verbaut.

#7 Gast-YAMAHA-R6_*

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Posted 20 September 2006 - 16:34 Uhr

@Markus

wo haste denn so was kopiert? :boarey:

Vielleicht bei RJ11 sind die Federn härter , das kann ich erst nach Silvester sagen :lol: abba alle modele davor da kannst Gabel gleich in die tonne tretten :haha:

Mit Originalem Federbein konnte man noch gut fahren und es lässt sich auch gut einstellen, aber vorne... Gabel... :evil: :verwirrt: ist überhaupt nicht fahrbar sogar wenn mann alles schon auf hart (härter geht nicht mehr einzustellen) eingestellt hat, trotzdem ist alles noch viel zu weich... vorne hilft nur Gabelüberarbeitung.

Für Strassenfahrten ist das natürlich wurscht, aber für Renne wo es heiligen sekunden geht, würde ich lieber was einfallen lassen :happy:

#8 Markus

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Posted 20 September 2006 - 17:31 Uhr

@Markus

wo haste denn so was kopiert? :boarey:

Vielleicht bei RJ11 sind die Federn härter , das kann ich erst nach Silvester sagen :lol: abba alle modele davor da kannst Gabel gleich in die tonne tretten :haha:

Mit Originalem Federbein konnte man noch gut fahren und es lässt sich auch gut einstellen, aber vorne... Gabel... :evil: :verwirrt: ist überhaupt nicht fahrbar sogar wenn mann alles schon auf hart (härter geht nicht mehr einzustellen) eingestellt hat, trotzdem ist alles noch viel zu weich... vorne hilft nur Gabelüberarbeitung.

Für Strassenfahrten ist das natürlich wurscht, aber für Renne wo es heiligen sekunden geht, würde ich lieber was einfallen lassen :happy:


Jürgen Stoffregen
Motorradtechnik
Grundlagen und Konzepte von Motor, Antrieb und Fahrwerk
ISBN 3-528-24940-4

Werner Koch & Benny Wilbers
Neue Fahrwerkstechnik im Detail
ISBN 3-929534-17-7

Das 2003 Modell bin ich nicht gefahren nur das von 2005. Ich glaube aber, dass du recht hast, speziell wenn man etwas schwerer als 70 kg ist.

Ich habe mich aber auf die Serie bezogen und wie man dabei sein Fahrwerk generell ändern sollte gegenüber dem Straßenbetrieb. Ist die Gabel schon im Straßenbetrieb in der Druckstufe oder der Federhärte an der Grenze läßt sich auf der Renne natürlich nichts mehr optimieren. Das eine Gabelüberarbeitung eventuell Sinn macht wollte ich bei meiner Antwort nicht ausschließen.

Trotz allem muß ich generell bei Pistenanfängern immer wieder sagen, dass man die fehlenden Sekunden in 99% der Fälle erst mal bei sich selbst suchen sollte. Die maximal mögliche Rundenzeit mit Serienmaterial liegt nämlich fast immer weit entfernt von der eigenen Rundenzeit.

Fährt man um mal Zahlen zu nennen in O-Leben über 1.45 macht es wenig Sinn über sowas nachzudenken und Geld auszugeben. Dies ist meine persönliche Meinung.

#9 Eckenwetzer

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Posted 20 September 2006 - 17:36 Uhr

Wenn es dem Fahrwerk egal ist, warum soll ich es dann verstellen? Das vertstehe ich nicht.

Sollte dein Fahrwerk serienmäßig sein, so empfehle ich folgende generellen Änderungen:

1.) Druckstufe erhöhen vorn und hinten da das mehr Feedback bringt und Komfort keine Rolle spielt.
2.) Negativfederweg hinten von 30% auf rund 15% reduzieren. Durch die höheren Fliehkräfte in den Kurven sackt das Fahrwerk tiefer ein. Hierdurch kann es je nach Fahrergewicht dazu kommen, dass der Schwingendrehpunkt unterhalb der Verbindungslinie Hinterradachse/Ritzelwelle kommt. Ist das der Fall so zieht sich die Schwinge beim Gasgeben am Kurvenausgang noch tiefer in die Federung. Man verliert dann Grip und das Motorrad fährt große Bögen.
Bei der neuen R6 trifft das oben gesagte weniger zu da das Fahrwerk schon aus dem Laden sozusagen eine Rennabstimmung hat. Die Federhärte ist deutlich größer und die Schwingenachse wurde weiter oben verbaut.


Was bitte hast du denn an meiner Aussage nicht verstanden? Man passt sein Setup generell nicht an den Straßenreifen/Rennreifen sondern an die Gegebenheiten auf der Rennstrecke an.
Woher hast du denn dein gefährliches Halbwissen in Sachen Negativfederweg? Sind meiner Meinung nach vorne wie hinten 1/3 des Gesamtfederweges.
Und die neue R6 mag zwar fahrwerksmäßig besser sein, aber eine Überarbeitung für die Rennstrecke ist trotzdem notwendig.

#10 Gast-YAMAHA-R6_*

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Posted 20 September 2006 - 20:06 Uhr

@Markus
Trotz allem muß ich generell bei Pistenanfängern immer wieder sagen, dass man die fehlenden Sekunden in 99% der Fälle erst mal bei sich selbst suchen sollte. Die maximal mögliche Rundenzeit mit Serienmaterial liegt nämlich fast immer weit entfernt von der eigenen Rundenzeit.


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ich sag dir auch was dazu, wenn du schon mal deine 99% erreicht hast, da liegen noch mal 5sek an deinem Fahrwerk. :zwinker:

#11 Markus

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Posted 21 September 2006 - 11:39 Uhr

@Markus
Trotz allem muß ich generell bei Pistenanfängern immer wieder sagen, dass man die fehlenden Sekunden in 99% der Fälle erst mal bei sich selbst suchen sollte. Die maximal mögliche Rundenzeit mit Serienmaterial liegt nämlich fast immer weit entfernt von der eigenen Rundenzeit.
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ich sag dir auch was dazu, wenn du schon mal deine 99% erreicht hast, da liegen noch mal 5sek an deinem Fahrwerk. :zwinker:


Laut der Lektüre von Werner Koch und Wilbers 1Sek/Rennminute.

Ich tendiere aber speziel für einen Nichtprofi auch eher zu Deiner Angabe. Man hat einfach ein besseres Gefühl für die Grenze. Der Profi findet die Grenze jedoch auch mit einem Schwabbelfahrwerk.