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Geschwindigkeitsermittlung Per Pc?!?


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11 replies to this topic

#1 Tooom

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Posted 12 October 2006 - 14:49 Uhr

Hi

Mich würde mal interessieren ob die Geschwindigkeit anhand von Computersimulationen auf den Km/h genau ermittelt werden kann. Die Staatsanwaltschaft berechnet ja nach einem Unfall alles und geben dann ihre Ermittlungsakte in dem alle einzelheiten stehen an die Anwälte und Versicherungen.

Ich denke nein den bei einem Unfall sind soviele Variablen die man im nach hinein gar nicht mehr erkennt bzw errechnen kann.

Kennt sich da jemand aus?

#2 cbwbiker

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Posted 12 October 2006 - 15:01 Uhr

Alles einfach Kinematik:

s= ((V0^2)-(V1^2))/2*a

jetzt das ganze nach V auflösen und schonn haste die Antwort :grins:

Anhand der Bremsspuren am Boden (bei Autos) kannst du ausrechnen wie schnell die entsprechende Person mindestens gefahren ist. a (also die Bremsbeschleunigung) kann man anahnd von simulierten Test herausfinden.

So weiss man dann ob jemand mindest wieviell zu schnell war oder nicht.

Bei den Möpis ist das schwieriger herauszufinden :grins:

Gruss Patrik

#3 Tooom

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Posted 12 October 2006 - 15:17 Uhr

Mir gehts hauptsächlich um die Motorräder.

Bei dem Unfall sind keine Bremsspuren da. Nur die weite wo das Motorrad lag wo die Verletzten lagen und die Beschädigung am Auto. Da das Auto von rechts kam (Vorfahrtsmissachtung) kann ich mir kaum vorstellen das man da noch nen Wert rausbekommt der der realität entspricht, da man ja den Aufprallwinkel und alles drum und dran nicht alles genau weiss und wenn dann kommt es ja um jeden Grad an.

#4 cbwbiker

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Posted 12 October 2006 - 15:31 Uhr

Auf jedenfall könnte man das ganze Nachsimulieren. Wird aber in der Praxis nicht gemacht weil zu kostenaufwendig (ist ja logisch).

Sieht es jedoch auf den ersten Blick aus als wäre der Motorradfahrer zu schnell gewesen, wie das das Bike ca. einen Meter ins Auto hineinragt, so wird das ganze nachsimuliert. Wie das ganz genau geht weiss ich auch nicht. Aber auf jedenfall gehen da Experten ans Werk die sich verdammt genau mit solchen Dingen aukennen! Die können das "relativ" genau herausfinden ob und allenfalls wieviel du ca. zu schnell warst.

Da müsstest du aber schon beinahe mit 100kmh wo 50 erlaubt sind in ein Auto gebrettert sein, ansonsten wird da nicht allzugross nachgeforscht.

Gruss Patrik

#5 Spirou

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Posted 12 October 2006 - 18:29 Uhr

@ toom

Klingt so, als wollten sie dir eine teilschuld am unfall mit aufzwingen.

#6 Tooom

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Posted 12 October 2006 - 19:01 Uhr

@ toom

Klingt so, als wollten sie dir eine teilschuld am unfall mit aufzwingen.


klingt nicht nur so... :wut:

#7 RacingJacko

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Posted 12 October 2006 - 22:07 Uhr

Ja ja die Biker zu 75% der Unfälle sind wir garnicht Schuld, jeder der mal selbst gefahren ist oder noch fährt nimmt ganz anderst Rücksicht auf Biker wenn er mitm Auto unterwegs ist, normalerweise sollten alle so nen Kurs machen, um wenigstens ein Auge dafür zu bekommen und die Geschwindigkeiten besser einschätzen zu können, wäre doch mal sinnvoll!

#8 noam

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Posted 12 October 2006 - 22:40 Uhr

die staatanwaltschaft rechnet selber??? wär mir neu dass die mal selber was erarbeiten. die beauftragen höchstens nen gutachter der die geschwindigkeit errechnet

und die staatsanwaltschaft ist für zivilrechtliche schadensersatzansprüche doch gar nicht maßgebend...

#9 Tooom

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Posted 13 October 2006 - 00:44 Uhr

die staatanwaltschaft rechnet selber??? wär mir neu dass die mal selber was erarbeiten. die beauftragen höchstens nen gutachter der die geschwindigkeit errechnet

und die staatsanwaltschaft ist für zivilrechtliche schadensersatzansprüche doch gar nicht maßgebend...


Ja nee keine Ahnung weiss nur das die Staatsanwaltschaft für die Ermittlungsakte 4 Monate gebraucht hat bis unsere Anwälte diese erstmal hatten. Naja und ich denke ja das die nen Azubi von denen geschrieben hat, den soviele Fehler sind da drin (erst das rechte Bein dann das linke, steht nix mehr vom Gegenverkehr uvm.) Naja hauptsache überbezahlt.

Denke trotzdem nicht das die Gutachter die Km/h so genau ermitteln können den es gibt soviele Variablen bei so nen Crash. Naja ich weisse die Staatsanwältin erstmal morgen auf die Fehler hin ma guckn was sie zur Verteidigung sagt. :lol:

#10 noam

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Posted 13 October 2006 - 01:11 Uhr

also ich weiß zwar nicht um welchen unfall es geht aber es können gefahrene geschwindigkeiten doch relativ genau rekenstruiert werden

die frage ist nur der kostenaufwand...

und für eine fahrlässige kv wird kein kostenaufwand in millionenhöhe betrieben

#11 K0JacK

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Posted 15 October 2006 - 22:32 Uhr

Ja nee keine Ahnung weiss nur das die Staatsanwaltschaft für die Ermittlungsakte 4 Monate gebraucht hat bis unsere Anwälte diese erstmal hatten. Naja und ich denke ja das die nen Azubi von denen geschrieben hat, den soviele Fehler sind da drin (erst das rechte Bein dann das linke, steht nix mehr vom Gegenverkehr uvm.) Naja hauptsache überbezahlt.

Denke trotzdem nicht das die Gutachter die Km/h so genau ermitteln können den es gibt soviele Variablen bei so nen Crash. Naja ich weisse die Staatsanwältin erstmal morgen auf die Fehler hin ma guckn was sie zur Verteidigung sagt. :lol:


es gibt zwar viele variablen aber die sind nicht maßgebend, galub mir man kann das sehr genau berechnen, die variablen sind nicht nur von geringer bedeutung, es reichen schon reifenspuren, einschlagswinkel und der schaden an dem Mopped und Auto

#12 Tooom

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Posted 17 October 2006 - 09:23 Uhr

Im Gutachten spricht alles für mich :applaus: trotzdem will die gegnerische Versicherung ein 2tes Gutachten einholen. Schon kurios was die da so betreiben die HUK Coburg. Naja haben die sich halt wieder nen paar Kunden versaut dadurch :grins: :lol: