
"Ich will es nicht nur des Geldes wegen machen", fügte Gibernau noch hinzu. "Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, die mir einige unvergessliche Momente beschert hat. Ich bin stolz auf meine Erfolge und ich habe davon geträumt, Weltmeister zu werden. Ich hatte schwere Zeiten und durch sie konnte die guten Zeiten schätzen. Ich werde mich jetzt auf andere Dinge konzentrieren."
Der Ducati-Pilot hatte 2004 seine stärkste Saison als er Vize-Weltmeister hinter Valentino Rossi wurde. Immer wieder galt er zu Saisonbeginn als größter Herausforderer des Italieners, doch es folgten Rückschläge in Form von Unfällen und Ausfällen. 2005 schaffte es Gibnerau nur viermal auf Rang zwei. Insgesamt holte er nur neun Siege in der MotoGP.
Schlüsselbeinbruch wirft ihn zurück
Auch 2006 sollte der Erfolg nicht zum beliebten Spanier zurückkehren. Ausgerechnet beim Heimspiel in Barcelona wurde Giberau in eine Startkollision verwickelt und brach sich das Schlüsselbein. Er musste mehrere Wochen pausieren, dann beendete ein weiterer Sturz in Portugal seine Saison vorzeitig. Er musste an der Hand operiert werden.
Gibernau schaffte es in dieser Saison, die ein wenig symbolisch für den oft unglücklichen Verlauf seiner Karriere steht, nur auf Rang 13 der WM-Wertung. Ein wenig hängt dem Spanier dennoch der leicht bittere Beigeschmack nach, dass er seine Chancen auf den Gewinn des WM-Titel nicht richtig genutzt hat. Der kollektiven Zuneigung seiner Fans wird aber auch das keinen Abbruch tun.
Der Australier Casey Stoner wird Gibernau in der nächsten Saison bei Ducati "beerben".
Quelle: Eurosport.de





